Di., 13.02.2018

Ausschreibung und Auftragsvergabe für ersten Abschnitt in diesem Jahr Uni: Schadstoffsanierung und Entkernung fast beendet

Nur noch Stahlstützen und Beton: So sehen die Bereich der Uni aus, die bereits schadstoffsaniert sind.

Nur noch Stahlstützen und Beton: So sehen die Bereich der Uni aus, die bereits schadstoffsaniert sind. Foto: B. Hörttrich/Archiv

Von Burgit Hörttrich

Bielefeld (WB). Läuft alles wie geplant, dann soll in einem Jahr, im Februar 2019, Beginn des Neuaufbaus des ersten Bauabschnitts der Universität sein: Bis zu diesem Zeitpunkt soll die Auftragsvergabe erfolgt, die Schadstoffsanierung mehr als ein halbes Jahr abgeschlossen sein.

Davon geht Wolfgang Feldmann, Abteilungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebes (BLB) NRW und Projektleiter für die Uni-Modernisierung, fest aus. Die Entkernung der Gebäudeteile A, B, K, S und R mit einer Bruttogeschossfläche von 60.000 Quadratmetern sei so gut wie beendet, die Restschadstoffentsorgung und -sanierung (Asbest, PCB, Künstliche Mineralfasern) bis Mitte des Jahres abgeschlossen. Das Uni-Hauptgebäude sei eindeutig »wirtschaftlich sanierbar«, so BLB-Sprecher Carsten Pilz, nachdem bei Messungen alle Werte im »grünen Bereich« gelegen hätten.

Audimax wird stillgelegt

Von den Bauteilen des ersten Modernisierungsabschnittes, 2014 von der Rest-Hochschule hermetisch, baulich abgetrennt, ständen nur noch Stahlstützen und Beton, die alte Fassade würde mit Baubeginn entfernt und durch eine neue ersetzt, so dass anschließend die Modernisierung im Innenausbau stattfinden könne. Dem voraus gegangen sind Umplanungen. So wird ein Neubau vom Hauptgebäude abgerückt, was weniger Eingriffe in den Bestand bedeutet. Das Audimax wird ebenfalls saniert und damit stillgelegt. Stattdessen will die Universität ein neues Hörsaalgebäude mit insgesamt 700 bis 800 Plätzen an der Straße Konsequenz (Verlängerung der Morgenbreede) errichten und 2020 in Betrieb nehmen.

Zunächst aber stehe, nach der Mittelfreigabe durch das Land, die im März erwartet wird, die Ausschreibung an. Wolfgang Feldmann hofft angesichts der Hochkonjunktur im Baugewerbe auf »einen möglichst großen Wettbewerb« der Bieter. Feldmann setzt auch auf neue Vertragsmodelle, für die der BLB als Vorreiter gilt.

Lokale Unternehmen seien willkommen, sich auf die Ausschreibung hin zu bewerben. Feldmann: »Unternehmen können sich auch zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen tun. Die Modernisierung des ersten Bauabschnittes werde wegen des engen Baufeldes »in einem Stück« (Los) vergeben. Für Ausführungsplanung und Bau rechnet der BLB ab Auftragsvergabe einen Zeitraum von drei bis dreieinhalb Jahren.

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