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Mo., 07.03.2016

Gesellschafter einigen sich vor Landgericht Bielefeld auf neutralen Vermittler Wende bei Tönnies: Onkel und Neffe stimmen Mediationsverfahren zu

Clemens Tönnies (rechts) und sein Neffe Robert sind vor Gericht aufeinander zugegangen.

Clemens Tönnies (rechts) und sein Neffe Robert sind vor Gericht aufeinander zugegangen. Foto: dpa

Bielefeld/Rheda-Wiedenbrück (dpa). Im Streit um Deutschlands größten Fleischbetrieb Tönnies deutet sich eine Wende an. Vor dem Landgericht Bielefeld einigten sich am Montag die beiden Gesellschafter Clemens Tönnies (59) und sein Neffe Robert Tönnies (37) auf den Einsatz eines Mediators.

Dieser neutrale Vermittler soll helfen, den Streit um die Führung in dem Konzern außergerichtlich zu beenden. Clemens und Robert Tönnies halten jeweils 50 Prozent an dem Unternehmen.

Seit Jahren gibt es in den Familien Auseinandersetzungen um die Ausrichtung und Führung des Unternehmens. Das Landgericht wird jetzt gemeinsam mit den Streitparteien die Regeln für ein Mediations-Verfahren festlegen und auch die Suche nach einem Kandidaten für diese Aufgabe begleiten. Beide Seiten erklärten sich damit einverstanden. Zuletzt waren Einigungen mehrmals kurz vor dem Ziel gescheitert.

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