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Mo., 24.10.2016

Nach gescheiterter Vermittlung Tönnies-Streit wieder vor Gericht

Der Unternehmer Clemens Tönnies (r) und sein Neffe Robert geben sich 2015 vor Gericht die Hand. Jetzt wird neu verhandelt.

Der Unternehmer Clemens Tönnies (r) und sein Neffe Robert geben sich 2015 vor Gericht die Hand. Jetzt wird neu verhandelt. Foto: dpa/Maja Hitij

Bielefeld/Rheda-Wiedenbrück (dpa). Nach einer gescheiterten außergerichtlichen Vermittlung verhandelt das Landgericht Bielefeld am Montag (10 Uhr) wieder im Hauptstreit um den Fleischkonzern Tönnies.

Im März hatte der Vorsitzende Richter einen Mediator vorgeschlagen, um den Streit zwischen den Gesellschaftern, Firmenchef Clemens Tönnies und seinem Neffen Robert zu schlichten. Beide Seiten willigten zuerst ein, im Juni aber waren die Gespräche bereits gescheitert. Jetzt nimmt das Landgericht Bielefeld das seit Herbst 2014 geführte Verfahren wieder auf.

Robert Tönnies fordert von seinem Onkel Clemens geschenkte Anteile zurück. Er wirft ihm Täuschung und groben Undank vor. Beide halten aktuell 50 Prozent an Deutschlands größtem Fleisch-Unternehmen mit weltweit 10.000 Mitarbeitern und rund 5,6 Milliarden Euro Umsatz (2015). Im Erfolgsfall wäre Robert Tönnies mit 60 Prozent Mehrheitseigner.

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