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Sa., 11.02.2017

Geschäftsleitung informiert Belegschaft über neues Werk in Polen Miele investiert auch in Gütersloh

Endmontage im Mielewerk in Gütersloh.

Endmontage im Mielewerk in Gütersloh. Foto: Oliver Schwabe (Archiv)

Gütersloh (WB/in). Miele prüft neben dem Bau eines neuen Waschmaschinenwerks in Polen auch Investitionen in Gütersloh.

Eine Erweiterung der Vormontage würde einen Millionen-, die Umstellung von einem zugekauften Druckguss- zum selbstproduzierten Edelstahl-Flansch sogar einen zweistelligen Millionenbetrag kosten.

Am Freitag informierte die Geschäftsleitung auf einer Betriebsversammlung über die geplante Investition in Polen. Technik-Geschäftsführer Stefan Breit betonte vor etwa 3000 Zuhörern, dass die große Nachfrage zusätzliche Kapazitäten erforderlich mache. Nur dafür baue man in Polen , sagte er im Beisein der geschäftsführenden Gesellschafter Markus Miele und Reinhard Zinkann.

Kommentare

Nunja das stimmt schon, nur muss man bedenken, dass die "Metaller" sozusagen am besten von allen bezahlt werden. Im Handwerk verdient man nach 25 Jahren nicht soviel, wie ein "ungelerneter Bandarbeiter", der nach Metall-Tarif bezahlt wird. Davon abgesehen gibt es noch die Betriebsrente und das extra Weihnacht/Urlaubsgeld. Alleine die Rente, dass sind je nach Zugehörigkeit ein paar "hundert" Euro im Monat extra ! Hinzu kommt ja noch, was die Firma an den Staat alles abgeben muss. Das sind sicher auch Beweggründe.

Tarifvertrag

Die Mitarbeiter werden nach Tarifvertrag bezahlt der für NRW gültig ist. Die Firma Miele selbst ist von Gesamtmetall in der Tarifkommision Damit dürfte es also wohl weniger zu tun haben

Wenn dort in Zukunft Jobs wegfallen, dann ist es sicher auch nicht von der Hand zu weisen, dass es an den ständigen Lohnerhöhungen liegt. Es muss ja nicht jeder Mitarbeiter soviel verdienen, wie in einer anderen Firma nicht einmal der Vorarbeiter bekommt.
Meiner Meinung nach liegt es nicht nur an der Geschäftsführung.

Sehr einseitig

Das ist aber ein sehr einseitiger und arbeitgeberfreundlicher (Kurz)bericht.
Das es für die Mitarbeiter mittelfristig um den Erhalt der Zukunft der Produktion in Gütersloh geht ist anscheint unwichtig!
Das die Mitarbeiter ziemliche (berechtigte)Bauchschmerzen haben und logischerweise die IG Metall Druck (Haustarifvertrag?) macht geht völlig unter.
Die Mitarbeiter haben den berechtigten Verdacht, auf Grund der Historie, das sie ruhig gehalten werden sollen und mittelfristig ihre Jobs nach Polen gehen.
Die Mitarbeiter wurden schon bei der Trocknerfertigung und der Verlagerung nach Unicov böse mitgespielt und es gab die Zusage das Gütersloh die Waschmaschinen behält.
Es kann sein , da bin ich mir jetzt nicht zu 100% sicher, das es sogar eine Betriebsvereinbarung dazu gibt die so ja gebrochen würde.



4 Kommentare

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