Fr., 09.02.2018

Gütersloher Kevin Gedigk (23) hüpft sich durch die RTL-Sendung »Big Bounce« Beim großen TV-Hopsen dabei

Die Hindernisse, die die »Big Bounce«-Teilnehmer mittels Trampolinsprung überwinden müssen, sind zum Teil riesig. Doch für Kevin Gedigk aus Gütersloh scheinbar kein Problem. Er hüpft sich am Freitagabend durch die Qualifikationsshow.

Die Hindernisse, die die »Big Bounce«-Teilnehmer mittels Trampolinsprung überwinden müssen, sind zum Teil riesig. Doch für Kevin Gedigk aus Gütersloh scheinbar kein Problem. Er hüpft sich am Freitagabend durch die Qualifikationsshow. Foto: RTL

Von Elke Westerwalbesloh

Gütersloh (WB). Es muss ja nicht immer Joggen sein. Für Kevin Gedigk erst recht nicht. Denn er steht mehr aufs Hüpfen. Dass er das gut kann, beweist er am Freitag um 20.15 Uhr in der RTL-Fernsehshow »Big Bounce – Die Trampolin-Show«. Denn der 23-Jährige ist einer von 400 Auserwählten, die aufs Sprungtuch dürfen.

Der Gütersloher stellt sich dem riesigen Parcours von Trampolinen, imposanten Hindernissen und den spitzen Kommentaren der Moderatoren Matthias Opdenhövel und Wolff-Christoph Fuss. 4000 Sprungbegeisterte haben sich für das große TV-Hopsen beworben. Nach einem Casting sind noch 400 Kandidaten übrig geblieben. Darunter ist auch der 23-jährige Montagehelfer der Firma Miele.

»Ich habe schon immer gerne auf dem Trampolin große Sprünge gewagt«, erklärt der 23-Jährige im Gespräch mit dieser Zeitung. Bereits in der Schule habe er sich an einer AG beteiligt, in der das Springen im Mittelpunkt stand. »Ich konnte das einfach«, fasst er sein Talent zusammen. Ausdauer und Körperbeherrschung seien da gefragt.

Manche Außenseiter sind besser als Olympiateilnehmer

Das wurde auch beim RTL-Casting deutlich: »In einer Sporthalle in Köln durfte ich vorturnen«, erinnert sich Kevin Gedigk, der über einen Werbetrailer von der neuen Sendung »Big Bounce« erfahren hat. Der Gütersloher stach heraus. So sagt ein Sendersprecher auf Nachfrage, »viele der Außenseiter machen sich besser als beispielsweise ein Trampolinweltmeister oder eine Olympiasiegerin, die ebenfalls beim Wettbewerb dabei sind«. Heute wird Kevin im Qualifikationsparcours beweisen müssen, ob er finalwürdig ist. Die ersten 16 Finalteilnehmer stehen schon fest, weitere werden heute Abend folgen.

Der 23-Jährige hatte bis zu einem Jahr Vorbereitungszeit. Die hat er auch genutzt. »Ich will ja schließlich die 100.000 Euro nach Hause bringen«, ist der Montagehelfer scharf auf den Gewinn. Das ist seine Motivation, den Wettkampf knallhart durchzuziehen. »Ich baue gerade mit meiner Freundin Shkurte ein Haus, dafür kann man immer eine Finanzspritze gebrauchen«, schildert der Gütersloher.

Drei Parcours bis zum Ziel

Der junge Hüpfer muss drei Parcours durchspringen. Den Duell-Parcours, bei dem jeweils zwei Springer gleichzeitig gegeneinander antreten und versuchen, die Geschwindigkeitsstrecke zu bezwingen. Darauf folgt der Taktik-Parcours: Neben großen Sprüngen müssen sich die Wettkämpfer Licht-, Zahl- und Farbkombinationen merken. Zum Abschluss dann der Hochparcours, der nichts für schwache Nerven ist. Denn hier muss auch Kevin Gedigk mit seiner Sprungkraft riesige Hindernisse und große Entfernungen mittels Trampolinen überwinden.

Im Finale stehen dann die 40 schnellsten und besten »Big Bounce«-Teilnehmer. »Und bestimmt auch ich«, sagt und hofft der 23-jährige Gütersloher.

Auch ein Kandidat aus Delbrück ist bei der Show am Freitag dabei.

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