Sa., 03.03.2018

»Shopping Queen«: Nette Menschen begeistern Designer Guido Maria Kretschmer »Gütersloh ist die coolste Stadt der Welt«

Andrea Müller probiert ein schwarzes Samtkleid an. Für den Sieg reichte es jedoch nicht.

Andrea Müller probiert ein schwarzes Samtkleid an. Für den Sieg reichte es jedoch nicht. Foto: Vox

Gütersloh (WB/mdel). Für die Gütersloherin Andrea Müller (39) hat es nicht ganz gereicht: Aylin Aylikcioglu (22) ist die vierte Bielefelder »Shopping Queen«. Die Bad Salzuflerin hat sich am Freitag in der Vox-Show gegen ihre Konkurrentinnen durchgesetzt.

Als die Folge mit Andrea Müller lief, war Guido Maria Kretschmer ganz angetan. »Gütersloh ist die coolste Stadt der Welt«, meinte der Designer angesichts der netten Menschen, die der Kandidatin bei ihrer Shopping-Tour begegneten. Ehemann Reiner bekam ebenso ein Lob (»Ein toller Mann«) wie Verkäuferin Brigitte vom Schuhhaus Potthoff in ihrer pinkfarbenen Jacke und den schicken Boots, die Mitarbeiter des Friseursalons Nalan und des Café Miga’s, das Andrea Müller spontan einen Smoothie spendierte.

Optisch setzte die Gütersloherin auf ein kurzes Schwarzes, die dazugehörige Handtasche empfanden ihre Konkurrentinnen jedoch als »zu verspielt und zu aufdringlich«. Beim Kleid, das ihr Tattoo am Rücken offenlegte (»Das habe ich mir mit 15 heimlich stechen lassen«), kritisierten sie die Pailletten. Diese würden dem Samt die Show stehlen.

»Andrea sieht aus wie eine Wetterfee«

Guido Maria Kretschmer war nicht so kritisch: »Andrea sieht schon so aus wie eine Wetterfee. Wenn Claudia Kleinert mal keine Zeit hat...« Am Ende gab es von der Konkurrenz 29 Punkte. Der Stardesigner belohnte das Outfit mit 8 Punkten. Am Ende belegte Andrea Müller Platz vier.

Die Siegerin Aylin Aylikcioglu ist Schülerin des Carl-Severing-Berufskollegs in Bielefeld. Gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Selina (18) hatte sie sich auf die Jagd nach dem richtigen Outfit gemacht. »Anfangs war es mir etwas peinlich, mit dem Kamerateam im Rücken in der Innenstadt loszulaufen«, berichtet sie. »Ich habe trotzdem immer versucht, so wenig wie möglich für Aufsehen zu sorgen«, sagt Aylin Aylikcioglu.

Für die Verwendung der Siegesprämie in Höhe von 1000 Euro hat die 22-Jährige auch schon einen Plan. »Ich werde mir davon einen Urlaub gönnen«, sagt sie.

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