Fr., 13.07.2018

Calisthenics-Anlage in Mohns Park erweitert Fitness-Angebot in Gütersloh Klimmzüge an der frischen Luft

Auch der Verein Bürger für Gütersloh spendete für die neue Calisthenics-Anlage : (von links) Andreas Müller, Andrea Kaes (beide BfGT), David Gwizdz (Projekt-Initiator), Sylvia Mörs (BfGT), Bernd Winkler (Leiter Fachbereich Grünflächen der Stadt Gütersloh), Nina Spallek (Bürgerstiftung), Jaqueline Much (Mohns Park-Pächterin) und Dirk Buddenberg (Fachbereich Grünflächen).

Auch der Verein Bürger für Gütersloh spendete für die neue Calisthenics-Anlage : (von links) Andreas Müller, Andrea Kaes (beide BfGT), David Gwizdz (Projekt-Initiator), Sylvia Mörs (BfGT), Bernd Winkler (Leiter Fachbereich Grünflächen der Stadt Gütersloh), Nina Spallek (Bürgerstiftung), Jaqueline Much (Mohns Park-Pächterin) und Dirk Buddenberg (Fachbereich Grünflächen).

Von Uwe Caspar

Gütersloh (WB). Noch steht auf der Anlage ein Mini-Bagger, der den Boden für den bislang fehlenden Kunststoff-Fallschutzbelag vorbereitet hat. Doch schon Ende dieses Monats werden in der neuen Calisthenics-Arena in Mohns Park die ersten Klimmzüge und Liegestütze absolviert.

Hier können sich dann Jung und Alt zum Nulltarif körperlich ertüchtigen – Fitness umsonst und an der frischen Luft. Für Bernd Winkler, Leiter des städtischen Fachbereichs Grünflächen, ist das sportliche Angebot sogar ein »Zukunftsprojekt für Gütersloh«.

Ohne den Bürgerantrag von David Gwizdz Anfang vergangenen Jahres indes wäre es wohl zumindest vorerst nicht zum Bau des Outdoor-Anlage gekommen. Die Verwaltung zeigte sich von seinem Vorschlag sofort angetan: Calisthenics sei als weiterer Attraktivitätspunkt eine Ergänzung der vorhandenen Sportangebote und sinnvoll für die weitere lokale Sportentwicklung, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Gütersloher Rathaus.

Bürgerstiftung lässt 10.000 Euro springen

Allerdings wollte David Gwizdz mit seinem Antrag vor allem die eigenen Interessen und die seiner Mitstreiter durchsetzen. »Denn weil es bisher keine Möglichkeit gab, in unserer Stadt diese Trend-Sportart zu betreiben, mussten wir nach Steinhagen oder Delbrück fahren, wo solche Anlagen bereits vorhanden sind«, erläutert der 25-Jährige bei der Präsentation am Donnerstagmorgen.

Nun können er und rund 115 heimische Calis­thenics-Anhänger sich quasi vor der Haustür austoben. »Wir sind aber kein eingetragener Verein, sondern nur eine Gruppe, die via Facebook oder WhatsApp ihr Training organisiert«, erklärt Gwizdz.

Finanzielle Klimmzüge für den Bau der 145 Quadratmeter großen Sportfläche sind nicht erforderlich gewesen. Dank Spenden von Sponsoren und Förderern konnten die Gesamtkosten von 50.000 Euro inklusive der Installierung der Sportgeräte (15.000 Euro) gestemmt werden. Allein die Bürgerstiftung ließ 10.000 Euro springen. »Wir unterstützen gern ein Projekt, das dem Sport und der Gesundheit dient«, sagt Nina Spallek, Repräsentantin der Stiftung.

 

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