Fr., 14.10.2016

Am 14. Oktober vor fünf Jahren verschwand Nelli Graf auf rätselhafte Art und Weise Profiler blickt auf den Mordfall

Profiler Axel Petermann lässt die Umgebung auf sich wirken. An dieser Stelle eines Waldrandes am Kölkenweg in Halle-Bokel wurde die Leiche von Nelli Graf vor fünf Jahren verscharrt.

Profiler Axel Petermann lässt die Umgebung auf sich wirken. An dieser Stelle eines Waldrandes am Kölkenweg in Halle-Bokel wurde die Leiche von Nelli Graf vor fünf Jahren verscharrt. Foto: Wolfgang Wotke

Halle (WB/SKü). Es ist 11.07 Uhr am Freitag, 14. Oktober 2011, als Nelli Graf in der Hansa-Apotheke am Haller Bahnhof ein Rezept einlöst und noch ein Telefongespräch übers Handy mit einer Cousine führt. Es ist das letzte Lebenszeichen der 46-jährigen Hallerin. Vier Monate später wird ihre Leiche gefunden, verscharrt an einem Waldrand in Halle-Bokel.

Nelli Graf (46) wurde 2011 ermordet.

Nelli Graf ist mit zahlreichen Messerstichen getötet worden. Fünf Jahre nach ihrem mysteriösen Verschwinden ist ihr Mörder immer noch auf freiem Fuß.

»Der Fall Nelli Graf ist wirklich sehr rätselhaft«, sagt Axel Petermann. Er hat die Vergleiche. Denn der 64-jährige Kriminalhauptkommissar hat sein ganzes Berufsleben Mörder und andere Schwerverbrecher gejagt, hat sich als ein »typischer Querdenker« schließlich zu einem der bekanntesten Profiler Deutschlands entwickelt, ist seit Jahren auch als Berater in TV-Sendungen sowie als Buchautor erfolgreich.

Der Profiler vermutet, dass der Mörder sein Opfer gekannt hat

Am 11. November kommt er zu einer Lesung nach Werther (20 Uhr, Haus Werther, Karten in der Buchhandlung Lesezeichen). Auf Bitte des WESTFALEN-BLATTES ist Petermann nach Halle gekommen und hat relevante Orte des Mordfalles fünf Jahre nach dem Verbrechen in seinen Blick genommen.

Als Querdenker lässt er Orte wie zum Beispiel die Leichenfundstelle von Nelli Graf auf sich wirken, versetzt sich in die Person des Täters hinein und formuliert Fragen zu den so wichtigen Details in diesem ungelösten Kriminalfall. Die Einschätzung von Axel Petermann: Der Mörder hat sich an den im Mordfall relevanten Orten gut ausgekannt und hat demnach einen direkten Bezug zu Halle. Der Profiler vermutet, dass der Mörder sein Opfer gekannt hat.

Ausführlich lesen Sie die ganze Geschichte auf einer Sonderseite am Freitag, 14. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Halle.

 

 

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