Mi., 13.06.2018

Neues Vereinsheim der TG Hörste wird am Samstag, 23. Juni, eingeweiht Anpfiff im Rothaus

Von Klaudia Genuit-Thiessen

Halle-Hörste (WB). Rothaus außen, Rothosen innen. Viele Fenster, helle Räume, eine warme Holzverkleidung – das Rothaus 32 will den Hörstern eine neue Heimat bieten. Und zwar nicht nur Sportlern. In die modern gestalteten, funktionalen Räume soll übrigens ein Stück Hörster Geschichte einziehen: die alte Theke aus der Wiesenschänke.

»An der sind schon einige Wacholder getrunken worden«, freuen sich Fred Pischner und Dr. Stefan, die Abteilungsleiter Fußball der TG Hörste, über das Geschenk von Familie Klack, das schon 120 Jahre an der Versmolder Straße seinen Dienst getan hat. Wie das gute Stück aufgearbeitet wird, davon können sich die Besucher am Samstag, 23. Juni, um 17 Uhr überzeugen. Denn dann feiert die Turngemeinde Einweihung mit allen aus Hörste, die kommen wollen, mit Handwerkern, Freunden und allen Interessierten.

Dachterrasse soll kein Traum bleiben

Länger als ein Jahr hat es gedauert vom ersten Spatenstich am 8. April 2016 bis jetzt. Auf 192 Quadratmeter Grundfläche bekommen die Sportler ein eigenes »Wohnzimmer«, das mit Küche und Hauswirtschaftsraum (einschließlich Lager) für alle möglichen Anlässe nutzbar ist. Es gibt adrette Sanitärräume und eine eigene Schiri-Kabine. In der Umkleide für die Gastmannschaften ist eine Wand blau gestrichen. Die Wand in der Rothosen-Umkleide ist natürlich . . .? Richtig. Und die Dachterrasse, von der man den schönsten Ausblick über das Dorf haben könnte?« Der Traum ist noch nicht ausgeträumt«, setzt Stefan Uthmann auf die Zukunft. Und vielleicht auch auf Sponsoren. Denn die Dachterrasse wäre ein schönes Extra.

Denn der ganze Spaß ohne Dach-Ausguck wird schon 350.000 Euro kosten. Mit 200.000 Euro finanziert die Stadt das Vereinsgebäude und die Flutlichtanlage, die längere Nutzungszeiten des Sportplatzes ermöglicht. Sehr erfreulich, finden die Sportler. Mit 50.000 Euro schultert der Verein ein Darlehen. Der Rest muss über Eigenleistungen und Spenden aufgebracht werden. Fred Pischner: »Wir drehen jeden Euro um und aasen nicht mit dem Geld«.

Örtliche Handwerker waren immer da

Ein dickes Dankeschön zollen die beiden, die gemeinsam mit Christian Mörke quasi den Kopf des Baustellen-Teams bilden, den Leuten, die tüchtig mit Hand angelegt haben. Handball-Herren und –jugend haben zum Beispiel 1200 Gehwegplatten in Eigenregie verlegt. »Die örtlichen Handwerker waren auch immer da, wenn wir sie brauchten«, bedankt sich das Duo dafür, dass vieles ohne lange Wartezeit erledigt worden ist.

Ganz Hörste ist jetzt eingeladen zur Einweihung des Rothauses, in dem sich auch Heimatverein, Feuerwehr, MGV und andere Hörster Gruppen treffen können. »Das Haus muss schön sein, damit alle gern kommen, funktional und bezahlbar«, meint Fred Pischner. »Wir freuen uns riesig über jeden Besucher und jeden Beitrag«.

Das Programm beginnt am 23. Juni gegen 14 Uhr mit einem sportlichen Spaßturnier. Die Bürgermeisterin wird gegen 17 Uhr kommen. Für die Bewirtung der Gäste ist natürlich gesorgt. Und auch für eine Mitmachaktion: Auf einer Fotowand soll die Hörster Sportgeschichte im Bild abzulesen sein. Gesucht werden deshalb TG-Fotos: bunte und schwarz-weiße, von Kindern von heute oder aus Opas Zeiten, Handball, Fußball und alles andere.

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