Di., 13.02.2018

Polizei mit Verlauf von Harsewinkeler Umzug und Feierlichkeiten zufrieden Kaum Krawall zu Karneval

55 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes haben das große Karnevalsspektakel abgesichert. 1018 Einsatzstunden leisteten die Helfer, davon allein 780 am Sonntag, dem wohl wichtigesten Tag des närrischen Treibens in der Mähdrescherstadt.

55 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes haben das große Karnevalsspektakel abgesichert. 1018 Einsatzstunden leisteten die Helfer, davon allein 780 am Sonntag, dem wohl wichtigesten Tag des närrischen Treibens in der Mähdrescherstadt. Foto: Gabriele Grund

Von Gabriele Grund

Harsewinkel (WB). Damit am Sonntag Tausende Besucher und mehr als 1.200 Aktive verteilt auf 46 Mottowagen und Fußgruppen friedlich beim Harsewinkeler Straßenkarneval feiern konnten, war im Vorfeld ein umfangreiches Sicherheits- und Notfallpaket vorbereitet worden.

Auch wenn es die meisten Besucher nicht wirklich bemerkt haben, so hatten Vertreter aus Polizei, Feuerwehr, Stadtverwaltung, Ordnungsamt und Veranstalter umfangreiche Sicherheitsleitlinien und Notfallpläne für die Großveranstaltung vereinbart. Dazu gehörten unter anderem Fahrzeugsperren an neuralgischen Punkten.

»Wir freuen uns sehr darüber, dass alles gut verlaufen ist. Allerdings hätten wir uns einige Zuschauer mehr gewünscht. Die Beteiligung war in diesem Jahr gefühlt etwas schwächer«, sagte Zugmarschall Detlef Stieg im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Zwei Narren mussten in die Ausnüchterungszelle

Große Anerkennung zollte er den kreativen Fußgruppen und Wagenbauern, die aktuelle und lokale Themen mit viel Kreativität und in aufwendiger Eigenleistung umgesetzt haben. »Es war nicht nur eine gute Mischung der Themen zu sehen, die Beteiligten sorgten auch für regen Kontakt zu den Besuchern.«

Großen Dank sprach er zudem den Musikkapellen aus, die durch ihr musikalisches Engagement zum Erfolg des Harsewinkeler Karnevalsumzuges beigetragen haben. Viele Jecken sind auch nach dem zweiten Durchgang des Umzuges noch geblieben, um auf dem Alten Markt beim Landeier-Konzert weiter zu feiern.

Zufrieden ist auch die Polizei. In ihrem Bericht ist zu lesen, dass rund 15.000 Zuschauer den Karnevalsumzug in der Mähdrescherstadt besucht haben. Umzug und Feierlichkeiten seien weitestgehend störungsfrei verlaufen. Gegen zwei stark alkoholisierte Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. Da sie nicht den polizeilichen Anweisungen folgten, wurden die zwei Narren zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.

18 Einsätze und 1018 Einsatzstunden

Des Weiteren wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen. Insgesamt mussten die Polizeibeamten drei Einsätze wahrnehmen. Mehr als 15 Beamte, darunter auch Zivilkräfte, waren unterwegs.

Ein großes Lob zollte DRK-Einsatzleiter Reinhold Mann, Geschäftsführer des DRK Harsewinkel, den Besuchern sowie Dr. Lobo Johnsdorf (Bielefeld) als leitenden Notarzt und den 55 Einsatzkräften aus den DRK-Ortsverbänden Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Rheda- Wiedenbrück, Verl, Schloß Holte-Stukenbrock, Rietberg und Bielefeld-Zentrum sowie dem Malteser Hilfsdienst Gütersloh. Von 1018 Einsatzstunden seit Freitag entfielen 780 Stunden allein auf den Sonntag. Die Kräfte waren 18 Mal im Einsatz, fünf Mal mussten sie ins Krankenhaus fahren.

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