Sa., 03.03.2018

»Greenhouse« von Claas offiziell eröffnet – Kooperationspartner können Räume nutzen Eine Stätte der Kreativität und Vernetzung

Claas hat eine neue Stätte für Kreativität, Visualisierung, Prototyping, interdisziplinäres Arbeiten und Netzwerken geschaffen: (von links) Dr. Markus Pfuhl (Viessmann-Werke), Thomas Böck (Claas), Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide, Philip Vospeter (Claas) und Nico Michels (Claas).

Claas hat eine neue Stätte für Kreativität, Visualisierung, Prototyping, interdisziplinäres Arbeiten und Netzwerken geschaffen: (von links) Dr. Markus Pfuhl (Viessmann-Werke), Thomas Böck (Claas), Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide, Philip Vospeter (Claas) und Nico Michels (Claas). Foto: Gabriele Grund

Harsewinkel (WB/GG). Zwischen Farming 4.0 und Besinnung auf Kerngeschäfte: Im Beisein von mehr als 70 geladenen Gästen ist am Donnerstag das Digital-Tansformation-Office »Greenhouse« in Harsewinkel eröffnet worden.

Nach dem mehr als eine Million Euro teuren Umbau des ehemaligen BMW-Autohauses können Nutzer die Räumlichkeiten nicht nur für kreative Arbeitsweisen zur Erforschung und Weiterentwicklung von neuen Technologien wie »Farming 4.0« nutzen, sondern auch Prototypen entwickelt, Workshops veranstalten und Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen und Unternehmen zusammenkommen lassen.

Prozesse verbessern und neue Geschäftsmodelle etablieren

So soll die Ausarbeitung, Ausweitung und Vernetzung von digitalen Technologien und Infrastrukturen rund um Software- und Systemengineering, IT-Sicherheit und digitale Anwendungen vorangetrieben werden. Das Greenhouse steht nicht nur Mitarbeitern von Claas, sondern auch externen Partnerunternehmen, Forschungs- und Kooperationspartnern, Universitäten und Startups zur Verfügung.

»Bei der Digitalen Transformation geht es darum, Prozesse zu verbessern und neue Geschäftsmodelle durch den Einsatz von neuen Technologien zu etablieren«, erklärte Philip Vospeter, Leiter der »Digitalen Transformation« bei Claas. Zunächst gehe es um das »Wie« – »also wie wir die Art und Weise verbessern wollen, mit neuen Methoden zusammenzuarbeiten«, sagt Vospeter.

Im Fertigungslabor steht 3D-Drucker zur Verfügung

Neben der Verbesserung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen des Landmaschinenherstellers stehen unter dem Leitmotto »Vernetzung und Farming 4.0 als digitale Transformation von Landwirtschaft und Landtechnik« auch andere Themen im Vordergrund. Dazu zählen Vertrieb, Service und Digitalisierung sowie die Entwicklung neuer Managementsysteme für landwirtschaftliche Betriebe als neue Geschäftsmodelle.

Darüber hinaus bietet das »Greenhouse« in einem Fertigungslabor die Chance, das Engineering und die Produktion der Zukunft durch moderne Technologien wie 3D-Drucker, Fräsen und Virtual Reality (VR) prototypisch dazustellen.

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