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Sa., 14.01.2017

NSF International übernimmt nach Erdmann Analytics auch G+S US-Konzern kauft Prüflabor

Mehr als nur Nachbarn: Das G+S Laboratorium am Amselweg gehört seit Jahresanfang zu NSF International. Erdmann Analytics (hinten) ist bereits seit einem Jahr Teil des US-Konzern, der nach eigenen Angaben etwa 500 Millionen US-Dollar pro Jahr umsetzt.

Mehr als nur Nachbarn: Das G+S Laboratorium am Amselweg gehört seit Jahresanfang zu NSF International. Erdmann Analytics (hinten) ist bereits seit einem Jahr Teil des US-Konzern, der nach eigenen Angaben etwa 500 Millionen US-Dollar pro Jahr umsetzt. Foto: Jan Gruhn

Von Jan Gruhn

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Ein großes US-Unternehmen expandiert im Kreis Gütersloh: NSF International, ein Gesundheitsdienstleister für Produkttests und Zertifizierung, hat das G+S Laboratorium in Rheda-Wiedenbrück übernommen. Das Prüfinstitut ist damit schon der zweite heimische Betrieb, der sich dem in Ann Arbor/Michigan ansässigen Konzern anschließt.

Bereits vor einem Jahr hat der »Big Player« aus den Vereinigten Staaten Erdmann Analytics übernommen. Das Labor, das seine Räume am Amselweg 5 hat, beschäftigt eigenen Angaben zufolge mehr als 200 Mitarbeiter aus den Fachbereichen Lebensmittelchemie, Biochemie, Ernährungswissenschaften, Biologie und Tiermedizin. Das Kerngeschäft von NSF Erdmann Analytics – früher Institut Dr. Erdmann GmbH – ist vorwiegend die Prüfung von Fleisch und anderen Lebensmitteln.

G+S hat etwa 7000 Kunden in Westeuropa

Direkt daneben, am Amselweg 1, sitzt auch das neueste Mitglied des NSF-International-Konzerns. Das G+S-Labor ist ebenfalls Dienstleister für Lebensmittel-Tests, es hat sich auf die Untersuchung von Trinkwasser spezialisiert. Etwa 40 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Das Labor betreut laut Angaben von NSF etwa 7000 Kunden in Westeuropa.

Preis im Vergleich »eher gering«

Wie viel die Übernahme gekostet hat, dazu schweigt NSF International. Pressesprecherin Heather Taylor verrät allerdings: »Im Vergleich zu unseren sonstigen Akquisitionen ist es ein eher geringer Betrag.« Etwa 500 Millionen US-Dollar jährlich setze der Dienstleister weltweit insgesamt um, mehr als 2500 Mitarbeiter seien im Gesamtkonzern beschäftigt – 600 davon in Europa, erklärt Unternehmenssprecherin Taylor. Zum Kauf sagt sie: »Für uns macht es einfach Sinn«, weil die Betriebe ohnehin in der gleichen Straße lägen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe des WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Rheda-Wiedenbrück.

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