Do., 18.05.2017

Präsentation am 24. Mai – Geschäftsführer-Posten nicht neu besetzt Konzept für die neue Stadthalle steht

Das marode Reethus soll bald einem Neubau weichen. Die Bauphase soll im Frühjahr 2018 beginnen.

Das marode Reethus soll bald einem Neubau weichen. Die Bauphase soll im Frühjahr 2018 beginnen. Foto: Jan Gruhn

Von Jan Gruhn

Rheda-Wiedenbrück (WB). Endlich nimmt die neue Stadthalle Form an: Wie Bürgermeister Theo Mettenborg am Dienstag erklärte, wird Ende des Monats das Konzept für den Reethus-Ersatzbau vorgestellt. Einen neuen Geschäftsführer für die Flora Westfalica wird es so schnell aber nicht geben.

»Wir sind soweit, dass wir sagen können: Es liegt ein Plan vor«, erklärte Verwaltungschef Theo Mettenborg. »Wir haben etwas, dass wir in die Stadt hineingeben können.« Heißt konkret: Endlich liegt das langersehnte Konzept für die neue Stadthalle vor, die das marode Reethus an der Mittelhegge im Laufe der nächsten Jahre ablösen soll.

Bürgerversammlung am 12. Juni

Laut Mettenborg wird das Konzept zunächst am Mittwoch, 24. Mai, der Presse vorgestellt. In einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Montag, 12. Juni, sollen sich dann auch die Bürger vom 20 Uhr an im Reethus einen Eindruck vom Entwurf verschaffen können. Mit dieser Versammlung will die Verwaltung auch die öffentliche Beteiligung am B-Plan-Verfahren abdecken.

»Es ist der Status quo«, dämpft Mettenborg die Erwartungen an die bald vorgestellten Pläne. »Aber das Grundkonzept steht zu 90 Prozent.« Mit dem Schritt an die Öffentlichkeit löst die Verwaltung ein Versprechen ein, dass Mettenborg im Dezember 2016 gegeben hatte. Denn da Bauherr der neuen Stadthalle die Flora Westfalica ist, übernimmt der Aufsichtsrat die Planungen. Und dieser tagt nicht öffentlich. Der Rat hatte in seiner Sitzung Ende vergangenen Jahres zudem einen Kostendeckel von 14,5 Millionen Euro beschlossen. Die Planung übernimmt das Pbr Planungsbüro Rohling aus Osnabrück.

2019 ist Eröffnung geplant

Die neue Halle soll unweit vom Reethus entstehen, im Frühsommer 2018 sollen die Bauarbeiten starten. Auf dem neuen Grundstück steht zurzeit noch ein vermietetes Haus, das zuvor auch noch abgerissen werden muss. Die ehemalige Gaststätte Klein bleibt erhalten, aber der angrenzende Parkplatz wird noch umgebaut. 180 Autos sollen dort Platz finden. Zudem arbeiten die Planer derzeit daran, die Lärmemissionen durch Schutzwände zu begrenzen. »Ich glaube, dass wir eine sehr schöne Lösung gefunden haben«, meint Mettenborg. 2019 soll die neue Stadthalle ihren Betrieb aufnehmen, erst dann soll auch das Reethus dem Erdboden gleich gemacht werden.

Chefposten noch nicht vergeben

Doch auf dem Weg zur neuen Halle muss die Flora Westfalica wohl noch eine Zeit lang ohne neuen Geschäftsführer auskommen. Nachdem Ralf Hammacher diesen Stuhl Ende Januar nach vier Jahren aus privaten Gründen geräumt hat, ist die Flora ohne Nachfolger. Eine Ausschreibung der Stelle ist nach Aussage von Theo Mettenborg auch noch nicht erfolgt: »Wir sind noch nicht dazu gekommen, es weiterzuführen.« Der Grund: »Wir sind noch in der Abstimmung.«

Das heißt konkret: Die Aufgabe des Geschäftsführers könnte in Zukunft anders aussehen als zu Hammachers Zeiten. Denn mit Parkumbau, Stadthallen-Neubau und Programmgestaltung käme ein ganz schönes Pfund auf die Geschäftsführer zu. Doch vor der Sommerpause soll auf dieser Position etwas passieren, erklärt Mettenborg.

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