Mo., 25.12.2017

Gymnasiasten aus Rheda kümmern sich um alte, kranke oder bedürftige Menschen Schüler nehmen sich viel Zeit

Das Projekt »Wunschbaum« geht in die nächste Runde. Vor dem riesigen Tannenbaum im Foyer des Einstein-Gymnasiums in Rheda stellen sich stellvertretend für alle (von links) Carmen Gladbach, Kerstin Spieker, Katharina, Charlotte, Helmut Dohmen (Rotes Kreuz), Lilli, Kim, Marie, Sarah, Marilu, Jörg Droste und Andrea Jochim mit vielen Geschenken auf.

Das Projekt »Wunschbaum« geht in die nächste Runde. Vor dem riesigen Tannenbaum im Foyer des Einstein-Gymnasiums in Rheda stellen sich stellvertretend für alle (von links) Carmen Gladbach, Kerstin Spieker, Katharina, Charlotte, Helmut Dohmen (Rotes Kreuz), Lilli, Kim, Marie, Sarah, Marilu, Jörg Droste und Andrea Jochim mit vielen Geschenken auf. Foto: Waltraud Leskovsek

Rheda-Wiedenbrück (WB/wl). Carmen Gladbach und Kirsten Spieker sind zwei junge, sehr engagierte Pädagoginnen am Einstein-Gymnasium in Rheda, die sich um das Projekt »Wunschbaum« kümmern und selber immer wieder aufs Neue total begeistert von der Sache sind. »Unsere Schüler haben 76 Wünsche von Menschen erfüllt, die alt und krank sind oder aber bedürftig«, erzählt Carmen Gladbach.

Rund die Hälfte der Wünsche waren nichtmaterieller Art, sondern Dinge wie Vorlesen, gemeinsam Plätzchen backen, mit großen Jungs Fußballspielen, Spazierengehen oder Gesellschaftsspiele machen. Die Gruppe der Demenzkranken im DRK-Zentrum wünschte sich eine Tanzvorführung der Einstein-Tanz-AG und eine Kita wünschte sich, dass Schüler Musikinstrumente vorstellen.

„Es ist so toll, dass sich Jungen und Mädchen dafür stark machen, diese Wünsche, die ja im Prinzip außer Zeit nichts kosten, zu ermöglichen«, ist Kerstin Spieker fasziniert von den Kids. Insbesondere die jüngeren Jahrgänge seine sehr engagiert. Die Wünsche hatte DRK-Geschäftsführerin Andrea Jochim in den verschiedenen Gruppen und Bereichen von Klein bis Groß des DRK zusammengetragen. Es waren insgesamt 163 Wünsche, die sie entgegengenommen hat, von denen jetzt rund die Hälfte erfüllt wird.

76 Wünsche sind erfüllt worden

Zu den materiellen Wünschen gehören Dinge wie ein weicher Ball, Stifte, Bastelmaterial, Knete oder bei den Obdachlosen ein Lebensmittelpaket. Schulleiter Jörg Droste findet insbesondere den sozialen Aspekt bei diesem Projekt sehr wichtig. »Unsere Schüler setzen sich damit auseinander, sie überlegen, wo sie mit älteren Menschen spazieren gehen können, was für Plätzchen sie backen könnten, damit auch kleine Kinder helfen können und gehen ebenso mit den Krankheitsbildern wie Demenz um«, betonte er die Wichtigkeit der Sache.

Zum vierten Mal in Folge gab es schon die Wunschbaumaktion in Kooperation zwischen dem DRK-Zentrum und dem Einstein-Gymnasium – und weil es gerade so perfekt und fast schon routiniert läuft, wollen alle Beteiligten auf jeden Fall weitermachen.

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