Mi., 27.12.2017

Weihnachtsfeier für Alleinstehende beim Roten Kreuz Ein wenig Zeit geschenkt

Erstmals ist der DRK-Chor zu Gast bei der Feier am Heiligabend und bereichert den Nachmittag mit Weihnachtsklängen.

Erstmals ist der DRK-Chor zu Gast bei der Feier am Heiligabend und bereichert den Nachmittag mit Weihnachtsklängen. Foto: Waltraud Leskovsek

Von Waltraud Leskovsek

Rheda-Wiedenbrück (WB). Das Weihnachtsfest ist für viele Menschen mit besonderen Erinnerungen verbunden. Oft sind sie sehr schön, aber gerade nach dem Verlust eines geliebten Menschen können sie an solchen Festtagen auch sehr schmerzhaft sein, wenn das Alleinsein übermäßig zu spüren ist. Doch es gibt Abhilfe, zum Beispiel beim Deutschen Roten Kreuz.

Beisammensein, gemeinsam singen, zuhören und zusammen essen – das stand im Vordergrund bei der Weihnachtsfeier für Alleinstehende am Heiligabend im DRK-Zentrum Rheda-Wiedenbrück. Diese Veranstaltung hat eine lange Tradition, und sie wird jedes Jahr aufs Neue gerne angenommen.

Ein Team von ehrenamtlichen Helfern hatte für die rund 20 Gäste nicht nur den Raum feierlich geschmückt, sondern auch ein Rahmenprogramm sowie ein buntes und gut gefülltes Buffet zusammengestellt. Erstmals war der DRK-Chor dabei und bereicherte den Nachmittag mit anspruchsvollen Weihnachtsklängen. Der Chor wird seit geraumer Zeit von Gabriele Berger geleitet. Die Weihnachtslieder, die alle kennen, wurden immer mal wieder zusammen zwischendurch gesungen, und dabei benötigte kaum jemand die ausgeteilten Liederzettel, denn die Texte sind den meisten Beteiligten noch sehr präsent, ob es um die »Stille Nacht« geht oder andere Klassiker.

DRK-Chor ist erstmals dabei

Andrea Jochim, Geschäftsführerin des DRK in Rheda-Wiedenbrück, führte durch das Programm, nachdem die Vorsitzende Marissa Fürstin zu Bentheim-Tecklenburg die Gäste begrüßt hatte. Sie meinte, dass es für alle eine wunderbare Sache sein, diesen Nachmittag gemeinsam zu feiern: »Unser Wunsch ist es, dass Sie am Ende sagen, dass genau das für Sie Weihnachten bedeutet und Sie mit einem guten Gefühl nach Hause gehen«, betonte sie.

Es wurde auch nicht gefragt, warum die Gäste gekommen waren, ob sie alleine, einsam oder bedürftig sind. Jeder, der Interesse zeigte, war herzlich willkommen. »Wir schenken Ihnen ein wenig von unserer Zeit, und Sie schenken uns dafür ein Lächeln. Das ist für uns alle heute das schönste Geschenk«, bedankte sich Andrea Jochim am späten Nachmittag des Heiligen Abends bei allen Teilnehmern dieser außergewöhnlichen Weihnachtsfeier.

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