Fr., 29.12.2017

Rat und Verwaltung danken Aktiven der Feuer- und Rettungswache und der Polizei »Das gibt ein sicheres Gefühl«

Rat und Verwaltung sagen Dank für den Einsatz im abgelaufenen Jahr: In der Zentrale der Polizeiwache an der Hauptstraße versammeln sich die diensthabenden Beamten zusammen mit dem Besuch aus dem Rathaus fürs Erinnerungsfoto.

Rat und Verwaltung sagen Dank für den Einsatz im abgelaufenen Jahr: In der Zentrale der Polizeiwache an der Hauptstraße versammeln sich die diensthabenden Beamten zusammen mit dem Besuch aus dem Rathaus fürs Erinnerungsfoto.

Rheda-Wiedenbrück (WB). Der Jahreswechsel bietet eine gute Gelegenheit, den Einsatzkräften Dank zu sagen für die teilweise intensive und kräftezehrende Arbeit in den vergangenen zwölf Monaten. Bürgermeister-Stellvertreter Norbert Flaskamp (CDU) besuchte deshalb jetzt die Feuer- und Rettungswache sowie die Polizei im Stadtgebiet.

Mit 2500 Notarzt-Einsätzen, 5700 Rettungswagen-Einsätzen und 2700 Krankentransporten ist die Zahl der Einsätze der Feuer- und Rettungswache erheblich angestiegen. Leiter Wolfgang Pollmeier führt das auf gestiegene Bevölkerungszahlen, auf den steigenden Altersdurchschnitt und auf die Tatsache zurück, dass immer wenige Menschen die Verantwortung übernehmen möchten und lieber den Notarzt rufen. Technisch seien sie sehr gut aufgestellt und den steigenden Herausforderungen gewachsen.

Norbert Flaskamp machte auf seiner Dankeschön-Tour traditionell Halt am Nordring. »Sie wachen über uns, während wir schlafen. Das gibt der Bevölkerung ein gutes und sicheres Gefühl«, betonte er. Vor den Menschen, die im Rettungsdienst tätig sind, müsse man den Hut ziehen, weil sie einen schwierigen Beruf ausüben und nie wüssten, was sie am Ort des Geschehens erwartet.

Neues Reanimierungsgerät gezeigt

Der Besuch aus der Stadtverwaltung mit Dr. Georg Robra, Rechtsdezernent Eberhard Greufe und Stadtbrandinspektor Ulrich Strecker ließ sich von Dr. Sebastian Meyer das neue CPR-Reanimierungsgerät zeigen. Dieser Druck-Stempel wird eingesetzt, wenn eine längere Reanimierung nötig ist, um die Rettungskräfte zu entlasten, damit diese andere wichtige Aufgaben erledigen können. »Wir sparen damit aber nicht nur zwei Rettungskräfte, die sich alle paar Minuten bei einer intensiven Herz-Druckmassage ablösen müssen, sondern die Maschine arbeitet auch zudem sehr genau«, so Dr. Meyer. Dadurch hätte man auch schon mal die Möglichkeit, sich um überforderte Angehörige zu kümmern und sie mit einzubeziehen. Das CPR ist Bestand der medizinischen Ausrüstung im Notfalleinsatzfahrzeug. Knapp 50 Aktive, darunter vier Frauen, sind an der Rettungswache Rheda-Wiedenbrück rund um die Uhr tätig.

Wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt, können sich auch die Mitarbeiter der Polizeistation noch nicht entspannt zurücklegen. Insbesondere die Silvesternacht bedeutet für sie erhöhte Alarmbereitschaft. Zum Jahreswechsel wird deshalb die Wache an der Hauptstraße stärker besetzt sein als üblich. Das berichtete Andreas Terhechte, Erster Polizeihauptkommissar und Dienststellenleiter der Wache, beim Besuch der Stadtverwaltung.

»Wir sind stolz auf die Polizei«

»Wir sind stolz auf unsere Polizei, die mehr macht als Dienst nach Vorschrift, die präsent ist, den persönlichen Kontakt zu den Verantwortlichen der Stadtverwaltung und des Ordnungsamtes pflegt und schätzt und in der Bevölkerung Anerkennung findet«, betonte der stellvertretende Bürgermeister. Er wünschte den dort 36 männlichen Beschäftigten und 22 Mitarbeiterinnen eine möglichst ruhige Zeit, ohne größere Vorkommnisse. Andreas Terhechte konnte die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und den Behörden nur bestätigen. »Kurze Wege und wenig Bürokratie bestimmen unsere Zusammenarbeit. Wir sind sehr zufrieden«, so der Dienststellenleiter. Mit einem Präsentkorb als Anerkennung für die geleistete Arbeit bedankte sich das Rathausteam bei den Diensthabenden.

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