Do., 01.02.2018

Institut Kantar Emnid stellt repräsentative Umfrage im Rietberger Stadtrat vor 68 Prozent sagen »Ja« zum City Outlet

So könnte das City Outlet aussehen, mit dem die Rietberger Rathausstraße belebt werden soll.

So könnte das City Outlet aussehen, mit dem die Rietberger Rathausstraße belebt werden soll. Foto: Stadt Rietberg

Rietberg (WB). Die Mehrheit der Rietberger Bürger steht dem City Outlet (CO) positiv gegenüber. Bei einer repräsentativen Meinungsumfrage, die am Donnerstagabend im Stadtrat vorgestellt wurde, stimmten 68 Prozent der Befragten mit »Ja«.

Die Umfrage war vom Rietberger Stadtrat beim Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid aus Bielefeld in Auftrag gegeben worden. Danach sprachen sich 27 Prozent der Befragten gegen das City Outlet aus, 6 Prozent haben zu dem Thema keine Meinung.

Mehrheit wünscht sich Rathausstraße »eher belebt«

Vorgestellt wurde auch eine genauere Aufschlüsselung der Daten: Danach sind bei den Befürworten 34 Prozent »voll und ganz« für die Realisierung eines City Outlets, weitere 34 Prozent »eher dafür«. In der Gruppe der Outlet-Gegner geben 16 Prozent an, »eher dagegen« zu sein, 11 Prozent plädieren »voll und ganz« gegen das Outlet.

Generell ergibt sich bei den jüngeren Bürgern (in den Gruppen der 16- bis 29-Jährigen und der 30- bis 39-Jährigen) ein noch deutlicheres Meinungsbild pro City Outlet, als in der Gesamtumfrage: 78 Prozent sprechen sich dafür aus.

Für Bürgermeister Andreas Sunder ist das Gesamtergebnis eindeutig: »Ein so deutliches Votum ist sehr erfreulich und zeigt uns, dass wir mit dieser Idee auf dem richtigen Weg sind, unsere Innenstadt endlich wieder mit Leben zu füllen.«

Das entspricht offenbar auch dem Wunsch der Mehrheit der Bürger: Angesprochen darauf, ob sie sich die Rathausstraße in Rietberg »eher belebt« oder »eher ruhig« wünschen, sagen 85 Prozent, sie bevorzugten eine belebte Rathausstraße.

1000 Bürger wurden befragt

Kantar Emnid hatte im Zeitraum zwischen dem 8. und dem 20. Januar 1000 Bürger befragt. Das Ergebnis wird nun im politischen Rahmen weiter beraten und diskutiert, bevor die Fraktionen entscheiden, wie es mit den CO-Planungen weitergeht.

Parallel dazu hat eine Initiative ein Bürgerbegehren angestrengt. Sie sammelt Unterschriften, um einen Bürgerentscheid in die Wege zu leiten. Entgegen der Ankündigung sind bislang aber noch keine Unterschriftenlisten bei der Stadtverwaltung eingereicht worden.

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