Di., 06.02.2018

Thomas II. und Dagmar I. Freitäger regieren die Kolping-Karnevalisten Einmarsch gleicht einem Triumphzug

Das neue KKGN-Prinzenpaar Thomas und Dagmar Freitäger stand auch schon den örtlichen Schützen als Königspaar vor . Am Samstagabend ist der Jubel groß, einem Triumphzug gleich kommt ihr Einmarsch ins megavoll besetzte Kolpinghaus.

Das neue KKGN-Prinzenpaar Thomas und Dagmar Freitäger stand auch schon den örtlichen Schützen als Königspaar vor . Am Samstagabend ist der Jubel groß, einem Triumphzug gleich kommt ihr Einmarsch ins megavoll besetzte Kolpinghaus. Foto: Petra Blöß

Von Petra Blöß

Rietberg-Neuenkirchen (WB). Da haben die Narren im Wapeldorf endlich jenes Prinzenpaar, auf das sie schon lange spekuliert haben. Thomas II. und Dagmar I. Freitäger regieren seit Samstagabend die Kolping-Karnevals-Gesellschaft.

Die beiden Freitägers, jeweils 50 Jahre jung, seit 1992 standesamtlich, seit 1993 kirchlich verheiratet, waren schon früher immer wieder favorisiert worden. Den Eltern zweier mittlerweile erwachsener Töchter war ihr Glück über die Proklamation anzusehen. Einem Triumphzug gleich kam ihr Einmarsch ins megavoll besetzte Kolpinghaus, unvergessliche Momente auch für die Prinzeneltern Karl und Margret. Wer ein Fünkchen genauer hinschaute, der hätte schon vor dem Einmarsch ahnen können, wer da gekürt wird, denn die beiden Senioren standen trotz Kälte ohne wärmende Hacken schon vor der Pause draußen am Seiteneingang und blickten durchaus stolz drein. Schließlich konnten sie ihrem Sohn und der Schwiegertochter manch guten Tipp geben, waren sie doch selbst vor 28 Jahren Prinzenpaar der KKGN. Und Prinzenmutter Margret, Ehrenaltweib sowieso, erhielt für ihre Verdienste um die Narretei an der Wapel auch schon den Titel Dr. humoris causa.

Im Vereinsleben fest verwurzelt

Er ein echtes Kind aus dem Wapelort, sie eine Rietbergerin, kann das gut gehen? Es kann, auch karnevalistisch. Und beide räumten in ihrer Antrittsrede ein, dass Neuenkirchen ihr Heimatdorf sei, aus dem sie nie wegziehen wollen. Klar, dass da das närrische Volk nicht aufhören wollte zu jubeln.

1988 lernten sich die jetzigen Würdenträger kennen, bei der Maikirmes, in den 90ern bezogen sie ihr Heim an der Droste-Hülshoff-Straße. Beide sind im Vereinsleben fest verwurzelt, so unter anderem in der Schützenbruderschaft, die sie bereits als König und Königin regierten. Er wirkt dort als stellvertretender Brudermeister, sie in der Damenkompanie und im Kreativteam für den Adventsmarkt. Als Mitinhaber des Autohauses Freitäger gehört Prinz Thomas zu den rührigen Sponsoren im Ort und ist seit Jahren dazu bereit, für die Rassegeflügelzüchter die Firmenhallen leer zu räumen.

Eingebettet war die Proklamation in eine neuerlich spannende und fröhliche Sitzung mit jeder Menge Programmraketen. Wie schon in der Humoris-Sitzung 14 Tage zuvor brillierten die Bütten- und Sketch-Asse, so unter anderem Hausmeister Wolfgang Hesse, »Lilli« Lena Gottschlich, Dennis Zieroth und Pascal Ketzer als »Nicht-Mehr-Dittsche« und ebenso Michael Kriener und Schützenchef Klaus Henkenherm als Feuerwehrkerle. Und natürlich setzte das Dorfgraben-Septett mit seiner Kombination eingängiger Melodien und frecher politischer Texte dem Treiben wie gewohnt die goldene Krone auf.

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