Do., 08.03.2018

Auftaktveranstaltung zum Dorfentwicklungskonzept (DIEK) am 21. März Mastholter sollen ein Wort mitreden

Sie freuen sich auf die Auftaktveranstaltung (von links), Jörn Frensemeier, Mastholtes Ortsvorsteher Gisbert Schnitker, Andreas Sunder, der Vorsitzende des Heimatvereins, Alexander Hagemeier sowie Dr. Frank Bröckling und Timo Jäckel (Planivent).

Sie freuen sich auf die Auftaktveranstaltung (von links), Jörn Frensemeier, Mastholtes Ortsvorsteher Gisbert Schnitker, Andreas Sunder, der Vorsitzende des Heimatvereins, Alexander Hagemeier sowie Dr. Frank Bröckling und Timo Jäckel (Planivent).

Rietberg (WB). Jetzt kann es losgehen: Bei der zukünftigen Entwicklung Mastholtes dürfen die Bürger ein Wörtchen mitreden. Am Mittwoch, 21. März, sind alle Interessenten um 19.30 Uhr zu einer ersten Informationsveranstaltung in die Domschenke Sittinger eingeladen. Das Thema: ein eigenes Dorfinnenentwicklungskonzept (kurz DIEK) für Rietberg-Mastholte.

Bekanntlich hat die Stadt Rietberg (Kreis Gütersloh) Fördermittel für die Erstellung eines solchen Ideenpapiers für den Stadtteil Mastholte erhalten, und zwar aus dem NRW-Programm »Ländlicher Raum«. Im Kern geht es darum, dass das Planungsbüro Planinvent aus Münster mit den Bürgern einen Fahrplan erarbeitet, wie sich Mastholte in den nächsten zehn Jahren verändern könnte oder sollte. Die Themen können vielfältig sein – von der Verkehrsanbindung über die Nahversorgung, von künftigen Wohnformen bis hin zur Ausstattung oder Einrichtung von Gemeinschaftsräumen – um nur einige Beispiele zu nennen, denkbar ist vieles.

Menschen vor Ort sollen selbst die Impulse setzen

Dr. Frank Bröckling von Planinvent hofft auf reges Interesse bei der Auftaktveranstaltung und erläutert die weitere Vorgehensweise: »Wir werden Ziele und Leitbilder für die Ortsentwicklung erarbeiten und verschiedene Projekte benennen und vorbereiten. Anschließend bilden wir Arbeitskreise, so genannte DIEK-Foren, in denen die Themen intensiv besprochen werden.« Am 21. März wird Dr. Bröckling die Teilnehmer zunächst zu Stärken und Schwächen sowie zu Besonderheiten des Stadtteils Mastholte befragen.

Bürgermeister Andreas Sunder ist davon überzeugt, dass sich viele engagierte Mastholter einbringen werden. Das Stadtoberhaupt erklärt, warum die Erstellung eines solchen Konzepts sinnvoll ist: »Das sichert uns die Möglichkeit, künftig für einzelne Projekte, die aus dem DIEK entstanden sind, jeweils weitere Fördermittel zu generieren.« Außerdem sei es absolut sinnvoll, wenn die Menschen vor Ort selbst die Impulse für künftige Entwicklungen setzen. Denn: »Die Mastholter wissen doch selbst am besten, was gut ist für ihren Stadtteil.«

Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Auftaktveranstaltung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen halten Jörn Frensemeier von der Stadt Rietberg (Tel. 05244/ 986278, E-Mail: joern.frensemeier@stadt-rietberg.de) und Dr. Frank Bröckling vom Büro Planinvent (Telefon 0251/4840018, E-Mail: info@planinvent.de) bereit.

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