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Fr., 27.01.2017

Zum Infoabend und zur Bändchenausgabe bereits Party mit Partnern Dreigestirn bringt Weiber in Stimmung

Im Kostümkeller von Sylvia Hölter (Mitte) brütet das Dreigestirn die Ideen aus und bereitet sich auf die Weiberfastnacht vor. Mit Astrid Kobusch (links) und Melanie Müller begutachtet Sylvia Hölter bunte Accessoires im Spiegel.

Im Kostümkeller von Sylvia Hölter (Mitte) brütet das Dreigestirn die Ideen aus und bereitet sich auf die Weiberfastnacht vor. Mit Astrid Kobusch (links) und Melanie Müller begutachtet Sylvia Hölter bunte Accessoires im Spiegel. Foto: Monika Schönfeld

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Das Dreigestirn der Weiberfastnacht hat die Planungen schon so gut wie abgeschlossen. »Wir sind schon in Stimmung, jetzt geht’s Schlag auf Schlag.« Das einzige, was sich Sylvia Hölter, Astrid Kobusch und Melanie Müller wünschen, ist ein bisschen besseres Wetter als bei ihrer Premiere vor einem Jahr.

»Das hat ja so geregnet«, erinnern sich die Drei noch gut. »Schlimmer könnte nur noch Sturm sein.« Das wünscht den mehreren tausend Frauen am Donnerstag, 23. Februar, aber niemand. Es bleibt bei der Organisation des Vorjahrs: Die Bühne auf dem Truck steht vor Sparkasse und Spadaka. »Das hat sich bewährt. Wir nehmen für dieses Jahr eine Anregung auf und machen einen helleren Hintergrund. Besucher haben uns gesagt, dass wir vor dem dunklen Hintergrund kaum zu sehen gewesen seien«, sagten Astrid Kobusch , Melanie Müller und Sylvia Hölter . Die überdachte Bühne habe sich bei dem starken Regen bewährt. »So sind die Männer, die verkleidet worden sind, trocken geblieben.«

Geschmückt werden auf der Bühne dieses Jahr Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, Simon Oekenpöhler und der neue Pastor Dieter Osthus. »Den haben wir sofort angesprochen, als er nach Schloß Holte-Stukenbrock kam. Und er hat sofort zugesagt«, sagt Sylvia Hölter. Der Pastor scheint also gut in die Stadt zu passen, wenn er Spaß versteht.

Info-Abend

Bevor es aber soweit ist, sind die Frauen zum Info-Abend nächsten Freitag, 3. Februar, ab 20 Uhr ins Hotel Westhoff eingeladen. Im Bistrobereich besteht dann die letzte Möglichkeit zur Anmeldungen. Die Startgebühren werden erhoben, der Ablaufplan erläutert, die Sicherheitsbestimmungen vorgestellt und offenen Fragen beantwortet. Das soll aber keine trockene Veranstaltung werden. Der DJ vom Team 69 wird flotte Musik auflegen, so dass sich die Frauen in lockerer Atmosphäre schon mal einstimmen können.

Bändchenausgabe

Das Dreigestirn hat beschlossen, in der Vorbereitung der Weiberfastnacht allen Gastwirten in Stukenbrock die Möglichkeit zu geben, Gastgeber zu sein. Die so genannte Bändchenausgabe am Freitag, 17. Februar, findet ab 20 Uhr in der Eventhalle Niebel statt. Bereits zu diesem Termin seien aber auch Ehemänner, Partner und Freunde willkommen. Denn die Frauen erhalten dort nicht nur ihre Bändchen und Bonbons, sondern wollen schon richtig Party machen. »Es wird weniger Sitzplätze als vor einem Jahr geben, dafür mehr Stehtische und eine ausreichend große Tanzfläche«, sagen die Weiber. »Es soll eine offene Party mit Männern und Tanz sein. Und wir werden das Mama-Lied trainieren – die Hymne der Weiberfastnacht.« Bei der Bändchenausgabe erhält jede Frau ein kleines Geschenk. »Wir finden, es muss mal Danke gesagt werden dafür, dass uns die Frauen immer so gut unterstützten.«

Das Motto und das Kostüm, das das Dreigestirn tragen wird, stand für die drei Frauen schon zwei Wochen nach der vergangenen Weiberfastnacht fest. Es lautet: »Ob in bunter Hose, Kleid oder Rock – wir Weiber übernehmen Stukenbrock!« Die Weiber brauchten überhaupt nicht nachzudenken, »wir quatschen, plötzlich ist es da«. 

Kostüme werden nicht verraten, niemals, nicht das des Dreigestirns und keins der mehr als 100 Gruppen, die es bestimmt wieder werden. »Wir lassen unser Kostüm von einem fleißigen Bienchen nähen. Die Schneiderin näht auch nur für uns, für keine andere Gruppe. Sie darf die Fotos ihrer Arbeit erst nach Weiberkarneval zeigen.« Schließlich wäre nichts schlimmer als dass dasselbe Kostüm noch einmal in der Frauenschar auftaucht. »Das wäre schlimmer, als das gleiche Kleid wie die Konkurrentin auf dem roten Teppich zu präsentieren.«

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