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Fr., 24.02.2017

Einsatzleiter Feldmann und 60 Helfer im Einsatz in Stukenbrock: »Deutlich mehr los als vergangenes Jahr« Weiberfastnacht: DRK leistete 43 Mal Hilfe

Für das DRK waren bei der Weiberfastnacht von 9 bis 2.30 Uhr am nächsten Morgen 60 Helfer im Einsatz, unter anderen (von links) Klaus-Dieter Heitkamp, Johanna Steinbach, Christiane Wullenkord und Wolfgang Manfraß.

Für das DRK waren bei der Weiberfastnacht von 9 bis 2.30 Uhr am nächsten Morgen 60 Helfer im Einsatz, unter anderen (von links) Klaus-Dieter Heitkamp, Johanna Steinbach, Christiane Wullenkord und Wolfgang Manfraß. Foto: Monika Schönfeld

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). »Es war deutlich mehr zu tun als vergangenes Jahr«, sagt der Einsatzleiter des Deutschen Roten Kreuzes, Denis Feldmann. 60 Helfer waren zur Weiberfastnacht in Stukenbrock im Einsatz, die sich für die ehrenamtliche Arbeit Urlaub genommen haben.

In den Hochzeiten waren 40 Helfer gleichzeitig auf der Straße. »Wir haben 43 Hilfeleistungen getätigt, die meisten aufgrund von zu viel Alkohol, aber auch zwei Verletzungen nach kleinen Schlägereien. Bemerkenswert ist, dass wir keine Schnittwunden behandeln mussten und keine alkoholisierten Jugendlichen.« Elf Narren mussten ins Krankenhaus gebracht werden, einer mit einer Augenverletzung, die anderen nach Zusammenbrüchen wegen zu viel Alkohol.

Im Einsatz waren Ehrenamtliche aus Schloß Holte-Stukenbrock , Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück, Verl und Paderborn.

Dreigestirn hat aufgrund der Wetterlage entschieden

Das Dreigestirn der Weiberfastnacht hatte am Donnerstag und am Freitag mit einem Shitstorm auf Facebook zu kämpfen, weil es den Umzug nach dem Bühnenprogramm abgesagt hatte. »Wir haben am Morgen bei extremsten Wetterbedingungen beschlossen, den kleinen Umzug vor dem Bühnenprogramm etwas auszuweiten, damit die Frauen ihre Kostüme zeigen konnten. Im Festzelt hatten wir um 10 Uhr bekannt gegeben, dass wir den Umzug nach dem Programm nicht verantworten können«, sagt Melanie Müller , die mit Sylvia Hölter und Astrid Kobusch das Dreigestirn bildet. Dass die Wetterlage im Laufe des Vormittags besser wurde, sei nicht vorhersehbar gewesen. »Unser Sicherheitspersonal, die Ordner und die Kapellen waren dann schon weg, da konnten wir uns nicht mehr anders entscheiden.« Wer von morgens an dabei war, habe Verständnis gehabt.

Einige seien aber erst losgezogen, als der Regen etwas nachgelassen habe. Wer erst um 11 Uhr an der Bühne war, hatte den ersten Umzug verpasst und sei dann enttäuscht gewesen, dass kein zweiter stattfindet. »Uns tut das auch leid. Der Umzug ist der Höhepunkt eines ganzen Jahres Arbeit. Aber wir Drei haften dafür, wenn etwas passiert.«

Die Weiber des Dreigestirns seien im Laufe des Donnerstags in allen Zelten gewesen. »Die Besucher waren alle fröhlich und gut drauf«, sagt Melanie Müller.

Zum Kehraus kommen die Kostüme noch mal zur Geltung

Die Chance, ihre Kostüme noch mal zu zeigen, haben die Weiber am Dienstag, 28. Februar, zum Kehraus im Gasthof zur Post. Gruppen, die mit fünf Personen oder mehr kommen, bekommen eine Flasche Sekt. Außerdem werden die schönsten Kostüme prämiert. Mit dabei ist das Maskottchen Stuki, der in die Kiste kommt, und das SKV-Kinderprinzenpaar. Beginn ist um 19 Uhr.

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