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Mi., 02.08.2017

Silke Sykora spricht über IKEK und bürgerschaftliches Engagement »Ideen leben von den Leuten«

Das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept wird in der Stadtverwaltung von Silke Sykora begleitet. Sie schätzt die Impulse, die von den Bürgern ausgehen, hoch ein.

Das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept wird in der Stadtverwaltung von Silke Sykora begleitet. Sie schätzt die Impulse, die von den Bürgern ausgehen, hoch ein. Foto: Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Seit Januar beschäftigen sich die drei Dörfer Stukenbrock-Senne, Liemke und Sende mit IKEK. Das ist die Abkürzung für einen recht sperrigen Begriff: das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept. Gearbeitet wird in Foren zusätzlich zu den bereits vorhandenen Dorfwerkstätten. Silke Sykora aus der Stadtverwaltung begleitet den Prozess. Mit ihr hat WESTFALEN-BLATT-Redakteurin Monika Schönfeld über IKEK und die Folgen gesprochen.

Ein IKEK für SHS – die Lokalpatrioten sind gefordert, hieß es im Januar. Ist das so, oder muss man einfach nur reagieren, weil sich die Förderrichtlinien geändert haben?

Silke Sykora: Doch, die Lokalpatrioten sind auf jeden Fall gefragt. Natürlich macht man das auch, um Geld zu bekommen. Das ist der Anlass, der Anstoß, um die Bürger einzubinden. Eigentlich ist das wie mit dem Huhn und dem Ei: Was ist zuerst da, das Geld oder das Engagement? Wenn’s sowieso nicht zu finanzieren ist, warum sollte ich mir dann die Mühe machen?

 

Wird das bürgerschaftliche Engagement nicht überstrapaziert? In Stukenbrock-Senne und Liemke sind die Menschen schon seit Jahren dabei. Gibt es da keine Ermüdungserscheinungen?

Silke Sykora: Es gibt Ermüdungserscheinungen. Das ist ganz normal, denn es werden dicke Bretter gebohrt. Dass es von einer Idee bis zur Umsetzung manchmal gefühlt ewig dauert, tut mir leid. Ich glaube aber nicht, dass das bürgerschaftliche Engagement überstrapaziert wird. Natürlich gibt es auch Kritiker, die fragen, was das jetzt noch bringt. Aber andere sehen, dass man am Ball bleiben muss. Dann ist man der Stachel im Fleisch. Es wird vermittelt, dass sie nicht locker lassen. Es ist ein bisschen wie Gartenarbeit, sie ist nie zu Ende, sondern ein lebendiger Prozess, der immer weiter geht.

 

Das ausführliche Interview lesen Sie am Donnerstag, 3. August, im WESTFALEN-BLATT, Lokalausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

 

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