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So., 05.11.2017

St.-Achatius-Schützen weihen erweitertes Schützenhaus ein – enorme Eigenleistung Ein neues Zuhause geschaffen

Präses Karl-Josef Auris (Zweiter von links) segnet das erweiterte Schützenhaus im Beisein von Brudermeister Frank Hachmann (links), Julius Erichsmeier, Danielle Müller und Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (rechts).

Präses Karl-Josef Auris (Zweiter von links) segnet das erweiterte Schützenhaus im Beisein von Brudermeister Frank Hachmann (links), Julius Erichsmeier, Danielle Müller und Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (rechts). Foto: Bernd Steinbacher

Von Bernd Steinbacher

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Ein Zeichen für eine funktionierende Gemeinschaft: Die St.-Achatius-Schützen in Stukenbrock-Senne haben am Sonntag ihr erweitertes und renoviertes Schützenhaus eingeweiht.

Dass das etwa 310 000 Euro teure Vorhaben überhaupt umgesetzt werden konnte, liegt an der enormen Eigenleistung der Schützenbruderschaft und an der Unterstützung durch Unternehmen, Vereine, Stadt und Bürger. Das Motto der Schützenbruderschaft »Der Weg ist das Ziel – eine starke Gemeinschaft« wird in der Senne gelebt.

So gilt der Dank des Brudermeisters Frank Hachmann denn auch alllen, die in irgendeiner Form dazu beigetragen haben, dass das Bauvorhaben umgesetzt werden konnte. »Nachdem mit dem Forellkrug ein Stück Heimat verloren gegangen ist, haben wir hier ein neues Stück Zuhause geschaffen«, betont Hachmann. Ein Großteil der Arbeiten sei abgeschlossen, die Schießbahn abgenommen.

Schießabteilung als Motor

Präses Karl-Josef Auris segnete während der Feier das Schützenhaus, und »alle, die hier ein- und ausgehen«. Die Gemeinschaft füreinander da zu sein, sei eine Stärke der Schützenbruderschaft. »Am Anfang ist es ein Traum gewesen mit vielen Hindernissen. Wenn einer einen Traum hat, bleibt es ein Traum. Wenn viele einen Traum haben, wird es Realität«, sagte Auris. »Es ist ein Quantensprung für die Bruderschaft.« Wenn er 20 Jahre später »mit meinem Stock« hierher komme, hoffe er, viele junge Leute zu sehen, in der Bruderschaft und in der Gemeinde.

Bürgermeister Hubert Erichlandwehr sagte, die Schützen könnten stolz sein auf das Erreichte – auch wenn es am Anfang nicht so klar gewesen sei, ob sich die Erweiterung umsetzen lässt. Die Schießabteilung sei der Motor gewesen, habe weitere Schützenbrüder überzeugt und Geld gesammelt. »Die Bruderschaft ist eine klasse Gemeinschaft«, so der Bürgermeister. Das erweiterte Schützenhaus sei ein Gewinn für den Ortsteil und darüber hinaus. Auch andere Vereine und Organisationen hätten Platz für Veranstaltungen, zum Beispiel für den Kfd-Karneval. Die Stadt könne nicht das leisten, was das Ehrenamt hier geleistet habe. Die Stadt stelle aber gerne Zuschüsse zur Verfügung, wenn die Initiative von den Vereinen komme.

Frank Hachmann führte aus, dass 100 Schützenbrüder während der Bauphase aktiv mitgewirkt hätten. Bei 2100 ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen seien etwa 7000 Stunden Eigenleistung erreicht worden. »Einige Schützen waren immer da.«

Die Außenanlagen werden in den nächsten Wochen je nach Wetterlage abgeschlossen. Entgegen der ursprünglichen Planung konnte die Erweiterung und die Renovierung des Schützenhauses dank der enormen Eigenleistung etwa sechs Monate früher fertig gestellt werden – nach nur 14 Monaten Bauzeit.

 

Den ausführlichen Bericht lesen sie im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Schloß Holte-Stukenbrock vom 6. November.

 

 

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