>

Do., 07.12.2017

Förderverein des Gymnasiums Schloß Holte-Stukenbrock spendiert »Powerbreather« Atmen unter Wasser

So sehen die »Powerbreather-Schnorchel« aus. Das Mädchen (Vierte von links) mit dem alten System hat den gelben Schnorchel zur Seite gedreht. Im Hintergrund ist der stellvertretende Fördervereinsvorsitzende Manfred Brock.

So sehen die »Powerbreather-Schnorchel« aus. Das Mädchen (Vierte von links) mit dem alten System hat den gelben Schnorchel zur Seite gedreht. Im Hintergrund ist der stellvertretende Fördervereinsvorsitzende Manfred Brock. Foto: Monika Schönfeld

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Armzug, Beinschlag und dann auch noch den Kopf drehen, um zu atmen – damit sind viele beim Kraulen im Wasser überfordert. »Sobald sie den Kopf drehen, ist die Lage des Körpers im Wasser nicht mehr optimal«, sagen die Sportlehrer des Gymnasiums, Björn Röll und Thorsten Beckmann. Der Förderverein hat jetzt Atemhilfe gespendet.

Atemlos sind die Schüler der Klasse 9b beim Kraulen jetzt nicht mehr. »Powerbreather« heißt das Schnorchelsystem, mit dem Atmen unter Wasser ohne Kopfbewegung möglich wird. Sechs Schnorchel-Systeme hat der Förderverein des Gymnasiums gekauft, eins gab es gratis dazu, eins hat Thorsten Beckmann privat gekauft. Mit acht Schnorcheln und 20 Mundstücken ist eine Klasse während der Schwimmstunde gut versorgt, wenn sie nacheinander damit trainieren. »Im partnerschaftlichen Wechsel, zum Beispiel bei der gegenseitigen Lagenkorrektur oder nach zehn Bahnen Techniktraining, sind praktisch alle versorgt«, so die Sportlehrer.

Ziel ist es, den DLRG-Rettungsschwimmer in Bronze oder Silber zu bestehen

Die Vorsitzende des Fördervereins, Sabine Fürst-Wiebusch, hat die Schnorchel am Mittwoch offiziell übergeben. Ihr Stellvertreter, Manfred Brock, hat sich die Badehose angezogen und hat den Schnorchel selbst ausprobiert. Ausgeatmet wird nach vorn ins Wasser, Frischluft wird durch den Doppelschnorchel beim Einatmen zugeführt.

Die Sportlehrer wollen mit diesen Schnorcheln den Schülern die Möglichkeit geben, Armzug und Beinschlag zu verinnerlichen. »Erst wenn ich nicht mehr über die Bewegung nachdenken muss, nehme ich das richtige Atmen dazu, mit zur Seite gedrehtem, im Wasser verbleibendem Kopf«, sagt Beckmann. Das Schnorchelsystem wird in der Jahrgangsstufe 9 eingesetzt. Ziel ist es, den DLRG-Rettungsschwimmer in Bronze oder Silber zu bestehen. »Ein uns wichtiger Aspekt ist das ausdauernde Schwimmen, also ermüdungsfrei über lange Distanzen. Mit dem Schnorchelsystem sind konzentrierte Übungseinheiten möglich.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5339694?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2516093%2F2198389%2F2516080%2F