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Do., 07.12.2017

Stukenbrocker Schützen sammeln 3491,10 Euro für die Kriegsgräberfürsorge Brücken gegen das Vergessen

Die Sammler aus der Schützenbruderschaft unterstützen den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge: (von links) Gerd Bonensteffen, Jannik Henrichs, Reinhard Lienen, Alfred Scholz, Andreas Pankoke, Axel Dreier, Helmut Bonensteffen, Markus Krogmeier, Manfred Bonensteffen, Josef Artmann, Sven Bonensteffen und Bernhard Bruelheide.

Die Sammler aus der Schützenbruderschaft unterstützen den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge: (von links) Gerd Bonensteffen, Jannik Henrichs, Reinhard Lienen, Alfred Scholz, Andreas Pankoke, Axel Dreier, Helmut Bonensteffen, Markus Krogmeier, Manfred Bonensteffen, Josef Artmann, Sven Bonensteffen und Bernhard Bruelheide.

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die St.-Johannes-Schützen aus Stukenbrock sammeln seit 1955 im Ortsteil Stukenbrock zugunsten des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, damit deutsche Kriegsgräber im Ausland angelegt, gepflegt und erhalten werden können. Es wird dadurch ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt und Brücken von Volk zu Volk, von Mensch zu Mensch gebaut.

Das hat dieses Jahr eine Jugendgruppe aus NRW erlebt, die im August in dem im Westteil Russlands gelegenen Rschew mit russischen Jugendlichen gemeinsam deutsche Kriegsgräber gepflegt hat. Außerdem hat die Gruppe Moskau besichtigt und so ihr Bild vom heutigen Russland und seinen Menschen vertieft. Der Gegenbesuch der russischen Jugendlichen führte zum Ehrenfriedhof in Stukenbrock-Senne, wo eine Woche lang ebenfalls gemeinsam an der Pflege der russischen Gräber und des Friedhofes gearbeitet wurde.

Bei einem hochrangig besuchten Termin, an dem neben dem Landtagspräsidenten und der Regierungspräsidentin auch Bürgermeister, Landtagspolitiker und führende Polizeibeamte teilnahmen, wurde die gemeinsame Arbeit und das Engagement für den Frieden durch Verständigung zwischen Jugendlichen verschiedener Nationen und Kulturkreise angemessen gewürdigt. Es stellte sich heraus, dass die Wünsche, Visionen aber auch Ängste und Sorgen in beiden Gruppen sehr ähnlich waren.

Dieses Jahr haben die 20 Sammler der St.-Johannes-Schützen im Alter von 19 bis 75 Jahren insgesamt 3491,10 Euro im Stadtteil Stukenbrock gesammelt und dadurch solche Begegnungen zwischen Jugendlichen ermöglicht und damit die Ziele der Kriegsgräberfürsorge unterstützt. Die Schützen bedanken sich bei allen Spendern für die positive Resonanz und die hervorragende Unterstützung, die zu diesem guten Ergebnis beigetragen hat.

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