Mi., 13.12.2017

Drei Initiativen teilen sich den Klimaschutzpreis der Stadt Saniert, gepflanzt, gejätet

Startschuss zur Modernisierung im September 2016, gestern mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet: (vorn von links) Andreas Oberteicher, Frank Hachmann, Wolfgang Rudolphi, Andreas Hachmann, Michael Schniedermann, Dietmar Apelmeier, Sven Teßmann und (hinten von links) Maurice Kokoschka, Pascal Hacker, Eckhard Rosner, Günter Biermeier und Gerrit Oberteicher.

Startschuss zur Modernisierung im September 2016, gestern mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet: (vorn von links) Andreas Oberteicher, Frank Hachmann, Wolfgang Rudolphi, Andreas Hachmann, Michael Schniedermann, Dietmar Apelmeier, Sven Teßmann und (hinten von links) Maurice Kokoschka, Pascal Hacker, Eckhard Rosner, Günter Biermeier und Gerrit Oberteicher. Foto: Renate Ibeler

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Drei Initiativen, die sich engagiert um Umwelt- und Klimaschutz kümmern, sind mit dem von der »Innogy SE« finanzierten städtischen Klimaschutzpreis ausgezeichnet worden. Für ihre Arbeit belohnt werden die Schützenbruderschaft St. Achatius Stukenbrock-Senne, die Bürgerinitiative Streuobstwiese Lippstädter Weg und die Klimaschutzgruppe der Dorfentwicklerwerkstatt Liemke.

Der 12. Klimaschutzpreis der Stadt hat diesmal Bürger gesucht, die gemeinsam etwas für den Umweltschutz tun. Es gab drei Bewerber, die sich das Preisgeld in Höhe von 2500 Euro teilen. Der Energieversorger Innogy fördert den Klimaschutz in 300 Kommunen in NRW und den umliegenden Bundesländern, berichtete Kommunalbetreuer Manfred Rickhoff. Bürgermeister Hubert Erichlandwehr sagte, dass es diesmal keine Vorgabe gegeben habe. In den Vorjahren waren Bürger belohnt worden, wenn sie ihre alten Heizungen oder Kühlschränke ausgetauscht haben. »Die Auszeichnung trifft dieses Jahr vorbildliche Gruppen«, sagt Erichlandwehr.

Platz 1, dotiert mit 1250 Euro, erhält die Schützenbruderschaft St. Achatius Stukenbrock-Senne . Sie hat nicht nur eine zehn Meter lange Schießbahn an die Schützenhalle gebaut, sondern im gleichen Zug den Altbau grundlegend saniert. »Das Dach war ursprünglich nicht isoliert und unter dem Estrich war keine Dämmung. Wir haben alles von Grund auf saniert und die Elektroheizung ausgetauscht, die unglaublich hohe Heizkosten verursacht hat«, berichtet bei der Preisverleihung Brudermeister Frank Hachmann. Das Preisgeld werde in Stühle und Tische investiert.

Platz 2, dotiert mit 750 Euro, hat die Bürgerinitiative Streuobstwiese am Lippstädter Weg erhalten. Die Nachbarn des Lippstädter Weges 32 bis 52 haben hinter ihren Gärten auf 7500 Quadratmetern städtischer Fläche 27 alte Sorten Obstbäume gepflanzt. »Gesundes Obst für gesunde Kinder« heißt die Aktion. Jeder beteiligt sich an der Mahd des Geländes. »Wir haben auch einen Crashkurs Baum- und Wurzelschnitt gemacht«, berichtet Ludwig Teichmann. Ein Imker werde dort einen Bienenstock aufstellen.

Platz 3, dotiert mit 500 Euro, bekommt die Klimaschutzgruppe der Dorfwerkstatt Liemke , die an der dieses Jahr neu gestalteten Wapelaue gegen invasive Pflanzen wie das Springkraut vorgeht, das die einheimischen Pflanzen verdrängt. Christoph Füchtemeier freut sich, dass viele Bürger anpacken, wenn zum Einsatz gerufen werde. Die Holter Frauen haben aus dem Erlös des Pollhans-Bauernzeltes gespendet. Mit diesem und dem Preisgeld sollen Bänke für die Wapelaue gebaut werden.

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