Do., 15.02.2018

Zum Kehraus sind die schönsten Kostüme der Weiberfastnacht prämiert worden Feuerdrachen sehen Bacchus brennen

Die Toffifees als Feuerdrachen sind die Schönsten: Julia Unruh, Silke Carvalho, Nicole Seja, Ilona Vogt, Irina Koop und Simone Holtmann.

Die Toffifees als Feuerdrachen sind die Schönsten: Julia Unruh, Silke Carvalho, Nicole Seja, Ilona Vogt, Irina Koop und Simone Holtmann. Foto: Monika Schönfeld

Von Monika Schönfeld

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Bacchus, Gott des Weines und der Völlerei, hat sich vergangenes Jahr zu Kehraus drücken können und hat damit ein ganzes Jahr überlebt. In der Nacht zu Mittwoch haben ihn die Ste(h)greif-Dancer aber endlich den Flammen übereignet, begleitet von Wehklagen und Tränen.

Es war 2017 schlichtweg zu nass, die mit Brandbeschleuniger getränkte Strohpuppe anzuzünden, berichtet Jörg Grothaus. Die Bacchusverbrennung hat sein Vater vor 23 Jahren ins Leben gerufen. Der Klagegesang mit »O« und »We« bringt die Karnevalisten zum Kehraus im Gasthof Zur Post seitdem zum Lachen, obwohl der Anlass, nämlich das Ende der tollen Tage, eher ein trauriger ist.

Grippewelle fordert Tribut

Die Grippewelle hat unter den Frauen und Karnevalisten ihren Tribut gefordert. Es werden zum Kehraus die schönsten Kostüme der Weiberfastnacht prämiert. Aber die Gruppen müssen mit wenigstens fünf Teilnehmern kommen. Die Auswahl war deshalb überschaubar. »Jede Gruppe soll sich als Sieger fühlen«, meinte das Dreigestirn der Weiberfastnacht.

Logan Dierich war krank, so dass Prinzessin Ella Nicole Watson alleine repräsentieren musste. Unterstützt wurde sie von der kleinen Tanzgarde des Stukenbrocker Karnevalsvereins unter der Leitung von Chiara Kassen und Celina Bröckling, Karnevalspräsident Josef Gerkens und dem Elferrat.

Schwere Aufgabe für die Jury

Das Maskottchen der Weiberfastnacht, der bunte Hahn Stuki, muss 271 Tage in seiner Kiste schmoren bis zum 11.11. – eine lange Zeit. Aber wenn er dann erwacht, feiert er seinen 25. Geburtstag. So lange begleitet er die Weiber schon als Hahn im Korb. 2019 dann wird die Weiberfastnacht 60 Jahre alt – wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Und noch mehr Zahlen hatte das Hähnchen im Gefieder: Zum 41. Mal hat der Pfarrkarneval die Schützenhalle gerockt, den Kinderkarneval gab es auch schon zum 22. Mal, »damit in diesem Jahr mit närrischer Zahl!«

Die Jury hatte es schwer, die Kostüme in eine Rangfolge zu bringen. Und wie sind die Letzten Drücker auf Krampus gekommen? »Wir wollten keine Teufel sein. Aber wir wollten Hörner.« Helau!

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