Di., 06.03.2018

Überdurchschnittliche Beteiligung der Bürger DRK dankt den Blutspendern

Für 75 und 100 Blutspenden wurden (von links) Hans-Werner Kniepkamp, Gabriele Apelmeier, Klaus Sielemann, Egon Bottin und Friedhelm Winkler von Claudia Gombault (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Blutspendedienst West, rechts) und Jürgens Engelns (Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins, links) geehrt.

Für 75 und 100 Blutspenden wurden (von links) Hans-Werner Kniepkamp, Gabriele Apelmeier, Klaus Sielemann, Egon Bottin und Friedhelm Winkler von Claudia Gombault (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Blutspendedienst West, rechts) und Jürgens Engelns (Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins, links) geehrt. Foto: Uschi Mickley

Von Uschi Mickley

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Als Dankeschön für ihre Bereitschaft, unentgeltlich Blut zu spenden, hat der DRK-Ortsverein Schloß Holte-Stukenbrock (Deutsches Rotes Kreuz) zahlreiche Mehrfach-Spender geehrt. 29 Blutspender wurden ausgezeichnet, 11 haben die Ehrungen persönlich entgegen genommen.

»Das Interesse am Blutspenden hat in der Stadt wieder zugenommen.« Das stellte Frank Sauer, Blutspendebeauftragter in Stukenbrock, in seinem Grußwort heraus.

2017 haben sich in Schloß Holte und Stukenbrock insgesamt 1373 Menschen an neun Spendeaktionen beteiligt. Im Vergleich zum Vorjahr sind 105 Spender hinzugekommen. Besonders positiv zu verzeichnen sei die Zahl der Erstspender, die sich mit 71 Teilnehmern – 23 mehr als im Vorjahr – deutlich erhöht habe.

André Geske, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, dankte allen Spendern. Sein besonderer Dank galt der Familie Sauer, die mit einem hohen Aufwand für reibungslosen Ablauf gesorgt hatte.

Jürgens Engelns, Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins, betonte, wie notwendig und hilfreich das Engagement der freiwilligen Blutspende für kranke und verletzte Menschen sei. Der Bedarf sei in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Seinen Angaben zufolge liegt die Blutspendebeteiligung deutschlandweit bei etwa 3 Prozent. Im Vergleich dazu kann die Stadt mit 6,3 Prozent, gemessen an der Einwohnerzahl von rund 25.000 aufwarten. »Sie leisten also Überdurchschnittliches«, bekräftigte Engelns.

Claudia Gombault, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Blutspendedienst West, richtete in ihrer Ansprache einen Appell an die Anwesenden, junge Menschen für die Thematik zu gewinnen, damit es nicht angesichts des demografischen Wandels in Zukunft in zu Engpässen in der Versorgung kommt.

Sie informierte weiter, dass ein Großteil der Spenden für Patienten benötigt werde, die auf die Gabe von Blutpräparaten während einer Krebsbehandlung angewiesen sind.

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