Do., 17.05.2018

Frau aus Schloß Holte-Stukenbrock hätte die Polizei verständigen müssen Ein Zettel reicht nicht aus

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die 76-jährige Fahrerin eines Toyotas hat am Mittwochnachmittag um 15.45 Uhr beim Parken an der Bahnhofstraße einen abgestellten Skoda beschädigt.

Da die Frau in Eile war und in einen Bus steigen musste, hinterließ sie nach dem Zusammenstoß einen Zettel mit ihren Personalien an dem beschädigten Skoda und war davon ausgegangen, dass es ausreichen würde, die Polizei später nach ihrer Rückkehr zu verständigen.

Entgegen dieser weit verbreiteten Ansicht entzieht sich der Verursacher eines Unfalls auch nicht dem Vorwurf der Unfallflucht, wenn ein Zettel mit der Telefonnummer an der Windschutzscheibe hinterlassen wird. Ebenso ist es falsch, dass sich der Verursacher innerhalb von 24 Stunden bei der Polizei melden kann und dabei straffrei ausgeht. Jedes Verlassen des Tatortes wird wie eine Unfallflucht behandelt.

Die Polizei teilt mit, dass sich nur der richtig verhalte, der im Falle eines Unfalls am Unfallort wartet, sich das Kennzeichen des beschädigten Fahrzeuges notiert und den Unfall umgehend bei der nächsten Polizeiwache meldet oder eben sofort die Polizei per Handy benachrichtigt.

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