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Sa., 18.03.2017

Erster Spatenstich für den neuen Gruppenraum Die Pfadfinder bauen an

Den symbolträchtigen ersten Spatenstich führt Stammesführer Dominique Witte alleine aus. Von diesem Samstag an ist aber die Tatkraft aller Pfadfinder gefragt.

Den symbolträchtigen ersten Spatenstich führt Stammesführer Dominique Witte alleine aus. Von diesem Samstag an ist aber die Tatkraft aller Pfadfinder gefragt. Foto: Bluhm-Weinhold

Steinhagen  (WB/anb). Die Pfadfinder bauen an: Am Donnerstagnachmittag setzte Stammesführer Dominique Witte symbolisch den ersten Spatenstich für den Anbau eines Gruppenraumes. An diesem Samstag sollen die Bauarbeiten dann tatsächlich starten.

»Es ist ein großes Projekt«, sagte Dominique Witte. Und es ist seit Jahren schon ein großer Wunsch der Pfadfinder, endlich die alte Veranda hinter dem Pfadfinderhaus an der Bielefelder Straße abzureißen und einen neuen Anbau zu errichten, in dem der 86 Mitglieder starke Verein bei Versammlungen und Feiern zusammenkommen kann. Die Veranda diente bisher nur als Lagerraum und Zugang zum Haus, Treffen wurden in zwei unterschiedlich großen Räumen abgehalten, die aber für höchstens 30 Anwesende geeignet waren.

Größter und aktivster Stamm der Weltenbummler

Nun also soll der 66 Quadratmeter große, Stein auf Stein gemauerte Anbau mit einem leicht geneigten Flachdach neue Möglichkeiten für den Stamm »Roter Milan« eröffnen. Die Steinhagener Pfadfinder sind nicht nur der größte Stamm im Pfadfinderbund Weltenbummler, sondern wurden just auch als der »aktivste Stamm« besonders ausgezeichnet.

Gemeinde fördert Projekt mit 23 000 Euro

Da passt das Bauprojekt gut ins Bild, denn dabei ist die Tatkraft eines jeden einzelnen voll gefragt. Die Gemeinde unterstützt das Projekt mit einer Förderung von 23 000 Euro. Doch das Geld wird weitgehend für Material ausgegeben, die Arbeitskraft stellen die Pfadfinder selbst. Nur gut, dass sie in ihren Reihen einen Profi haben, der als Bauleiter fungiert: Olaf Halbrock, Stammesgründer und früherer Vorsitzender, ist Maurermeister und Polier bei der Steinhagener Baufirma Twelmeier. Diese gehört ebenso wie weitere Firmen zu den Unterstützern des Projekts. Architektin Christina Hagemann hat die Bauanträge erstellt, Reiner Stracke die Statik.

Der Anbau ist als Kaltgebäude ohne Heizung geplant. Doch bevor aufgebaut wird, muss erst einmal abgerissen werden: der Kriechkeller unter der bereits weggerissenen Veranda wird verfüllt, das Gelände plan gemacht. »Wir werden immer samstags arbeiten und von Wochenende zu Wochenende planen«, kündigt Dominique Witte an. Ein Fertigstellungsdatum gibt es nicht. »Unsere Weihnachtsfeier wollen wir aber gerne im neuen Raum feiern«, meinte Olaf Halbrock.

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