Do., 17.05.2018

Dressur: Tatiana Kosterina und Diavolessa holen Platz vier in München Ganz nah an der Spitze

Erfolgreich unterwegs auf der internationalen Bühne: Tatiana Kosterina und Diavolessa haben mit Platz sechs im Grand Prix de dressage und Platz vier in der Grand-Prix-Kür in München ihre Klasse und ihren Anspruch bewiesen.

Erfolgreich unterwegs auf der internationalen Bühne: Tatiana Kosterina und Diavolessa haben mit Platz sechs im Grand Prix de dressage und Platz vier in der Grand-Prix-Kür in München ihre Klasse und ihren Anspruch bewiesen. Foto: Josef Scheele-von Alven

Steinhagen (WB/anb). Die Weltspitze des Dressursports trifft sich in München – und ein heimisches Paar mischt vorne mit. Tatiana Kosterina und Diavolessa sind mit einem vierten Platz in der Grand Prix Kür zurückgekehrt.

»Es war ein sehr interessantes und erfolgreiches Wochenende«, freut sich der Besitzer des Pferdes, der frühere Steinhagener Gymnasiumsdirektor Josef Scheele-von Alven. Erfolgreich nicht nur, weil Reiterin und Pferd ein sehr hohes sportliches Niveau unter Beweis stellten, sondern vor allem wegen der hochrangigen Konkurrenz: Isabell Werth auf Don Johnson, Dorothee Schneider auf Sammy Davis jr. sowie Lokalmatador Benjamin Werndl auf Daily Mirror belegten die Treppchenplätze vor Tatiana Kosterina und Diavolessa. »An Benjamin Werndl waren die beiden dicht dran«, kommentierte Scheele-von Alven.

Fünf-Sterne-Turnier mit Volksfest und Show

»Pferd international« ist ein ganz besonderes Event – Volksfest, Show und Pferdemesse einerseits, Breiten- und Spitzensport mit Fünf-Sterne-Turnier andererseits. Für die heimische Reiterin begann der Wettkampf mit einer Herausforderung: Beim Grand Prix am vergangenen Freitag war sie die erste Starterin, musste also vorlegen.

Doch Reiterin und Pferd waren gut aufgelegt. »Taktsicher und mit geschmeidigen Übergängen gelangen Passage und Piaffe gut«, lobte der Pferdebesitzer. 71,5 Prozent für das Paar – Platz sechs. »Das hatten wir kaum zu hoffen gewagt«, so Scheele-von Alven. Das war die Qualifikation für die beiden für das Hauptevent am Sonntag.

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Tatiana überzeugte vom ersten Takt der Musik an und lieferte einen überragenden Ritt ab.

Pferdebesitzer Josef Scheele-von Alven

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Die hoch dotierte Grand-Prix-Kür war die letzte große Prüfung im Münchner Dressurviereck, entsprechend voll war das Stadion bei bestem bayrischen Wetter. »Tatiana überzeugte vom ersten Takt der Musik an und lieferte einen überragenden Ritt ab. Diavolessa war gut aufgelegt, kein bisschen nervös, kein bisschen angespannt«, schilderte Scheele-von Alven den Auftritt auf der großen internationalen Bühne. Die schwierigen Lektionen seien den beiden spielerisch gelungen, bis auf die Einerwechsel: »Starker Trab, starker Schritt, die Passagen und auch der starke Galopp glänzten. Hier gab es mehrfach eine Acht«, lobte Scheele-von Alven.

Die Reiterin selbst sieht noch einige Verbesserungsmöglichkeiten: »Da ist noch Luft nach oben.« Kosterina will etwa an flüssigeren Übergängen, mehr Schwung in der Piaffe und mehr Aufrichtung arbeiten.

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