Mi., 13.06.2018

AGS beteiligt sich mit 3500 Euro an Gerätereparatur – Ursache der Beschädigung unklar Turn-Training ist wieder sichergestellt

Ein Drittel der Gerätereparatur bezahlt die AGS. Deren Vorsitzende Katja Tarun (Zweite von rechts) überreicht den Spendenscheck an Hildegard Dreyer von der Turnabteilung. Das freut auch die Turnerinnen (von links) Emilia, Lina, Sinja, Louisa, Mette und Melis.

Ein Drittel der Gerätereparatur bezahlt die AGS. Deren Vorsitzende Katja Tarun (Zweite von rechts) überreicht den Spendenscheck an Hildegard Dreyer von der Turnabteilung. Das freut auch die Turnerinnen (von links) Emilia, Lina, Sinja, Louisa, Mette und Melis.

Von Volker Hagemann

Steinhagen (WB). Große Erleichterung bei der Spvg. Steinhagen: Der Trainingsbetrieb der Turnerinnen in der Sporthalle des Schulzentrums kann wie gewohnt aufrecht erhalten werden. Möglich macht das auch eine Spende der Aktionsgemeinschaft Steinhagen: 3500 Euro steuert die AGS zur – bereits erfolgten – Reparatur mehrerer Trainingsgeräte bei.

Die Reparatur war dringend erforderlich, nachdem mehrere Matten, Schwebebalken und ein Sprungtisch schon im vergangenen Jahr derart beschädigt worden waren, dass die Turner die Geräte nicht mehr sicher nutzen konnten. Das sei im März 2017 geschehen, erinnert sich Hildegard Dreyer, Abteilungsleiterin der Spvg.-Turnabteilung: »Die Beschädigungen sind meiner Ansicht nach nicht auf Verschleiß zurückzuführen. Die Turnerinnen haben das von einem auf den anderen Trainingstermin so vorgefunden.«

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Die großen Bodenmatten waren teils aufgeschlitzt und der Schaumstoff ausgehöhlt, der Bezug des Schwebebalkens und des Sprungtisches auf großer Länge eingeschnitten.

Abteilungsleiterin Hildegard Dreyer

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Zudem sehe Verschleiß anders aus: »Die großen Bodenmatten waren teils aufgeschlitzt und der Schaumstoff ausgehöhlt, der Bezug des Schwebebalkens und des Sprungtisches auf großer Länge eingeschnitten«, berichtet Hildegard Dreyer. »Deswegen musste der Schwebebalken neu gepolstert und mit einem neuen Bezug versehen werden. Für den Sprungtisch mussten wir Ersatz vom Hersteller aus Frankreich bestellen. Unterm Strich kosteten alle Reparaturen etwa 11.000 Euro.

Unklar bleibt, wer die Beschädigung verursacht hat. Mit der Bezahlung sei der Verein in Vorlage getreten. »Wir wollten die Reparatur so schnell wie möglich erledigen lassen, schließlich mussten die betroffenen Matten und Geräte ja aus Sicherheitsgründen aus dem Verkehr gezogen werden. Dadurch war der Trainingsbetrieb unterbrochen, und unsere Teilnahme an den Bezirks- und GAU-Meisterschaften im vergangenen Herbst mussten wir absagen«, erinnert sich Hildegard Dreyer.

Gemeinde, Sportvereinigung und Aktionsgemeinschaft teilen sich die Kosten

Da die Versicherungen nicht mitspielten, wurde die Finanzierung aufgeteilt: Etwa ein Drittel übernahm die Gemeinde als Schulträgerin, ein Drittel die Spvg., 3500 Euro spendet die AGS.

Den Zustand ihrer in der Sporthalle eingelagerten Geräte hätten die Übungsleiterinnen stets im Blick, versichert die Abteilungsleiterin. Insgesamt 40 Spvg.-Turnerinnen in mehreren Gruppen trainieren hier an fünf Tagen pro Woche, hinzu kommt die Nutzung von Halle und Geräten durch die Realschule und mehrere Spvg.-Abteilungen. Die Geräte lagern zwar in verschließbaren Räumen, die blieben aber offen: »Wir stellen sie anderen Hallennutzern gern zur Verfügung. Schließlich nutzen wir ja wiederum auch Sportgeräte, die Schule beziehungsweise Gemeinde gehören«, sagt Hildegard Dreyer. Sie appelliert an alle Beteiligten, die Halle und ihre Besucher noch mehr im Blick zu behalten.

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