Sa., 11.08.2018

Matthias Knop wird als Küster, Andreas Christiansen als Hausmeister begrüßt Zwei Neue bei der Kirche

Die Pfarrer Kirsten Schumann (rechts) und Ulrich Potz (links) freuen sich über die neuen Kollegen Matthias Knop (2.v.l.) und Andreas Christiansen.

Die Pfarrer Kirsten Schumann (rechts) und Ulrich Potz (links) freuen sich über die neuen Kollegen Matthias Knop (2.v.l.) und Andreas Christiansen. Foto: Bluhm-Weinhold

Steinhagen  (WB/anb). Die Ev. Kirchengemeinde Steinhagen hat einen neuen Küster und einen neuen Hausmeister gefunden. An diesem Sonntag werden die beiden neuen Mitarbeiter im Gottesdienst in der Dorfkirche, der um 10 Uhr beginnt, offiziell begrüßt und vorgestellt. Beide haben zum 1. August ihre Stellen angetreten.

Matthias Knop ist der neue Küster: Der Borgholzhausener, 33 Jahre alt, ist gelernter Gärtner, hat aber die vergangenen fünf Jahre als Integrationshelfer an der Schule gearbeitet. »Es war eine Eingebung«, sagt er zu seiner Bewerbung. Auch seine Schwiegermutter ist Küsterin, wenn auch in Warstein. »Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und darauf, Menschen kennen zu lernen.« In der Gemeinde fühlt er sich gut aufgenommen.

Team ist nun komplett

Und so geht es auch seinem Kollegen Andreas Christiansen: »Es ist schön, dass man von allen angesprochen wird und sich alle freuen, dass man da ist.«. Er ist als Hausmeister für die Dorfkirche und die Gemeindehäuser zuständig. Der Steinhagener (57) ist eigentlich technischer Kaufmann: »Aber ich wollte noch einmal etwas anderes machen, etwas bei dem ich abends sehe, was ich getan habe.«

»Wir sind froh, dass wir die beiden als haben, auch in der Ergänzung mit Silke Lütgemeier, der Küsterin im Johannes-Busch-Haus. Das sind drei Menschen, die die Gemeindearbeit unterstützen«, sagt Pfarrerin Kirsten Schumann.

Zwei Jahre lang war die Hausmeisterstelle nach dem altersbedingten Ausscheiden Manfred Bohnenkamps unbesetzt, lange hing die Küsterstelle in der Luft, bedingt durch die auch arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem Vorgänger. Mit Ehrenamtlichen und zeitweiligen Kurzanstellungen habe die Kirchengemeinde diese Zeit überbrückt, sagt Pfarrer Ulrich Potz. Doch das war von allen als sehr belastend empfunden worden.

Wiederbesetzung ist Zukunftszeichen

Zudem: Beides sind Vollzeitstellen und nach der Probezeit unbefristet. »Diese Wiederbesetzung ist auch ein Zukunftszeichen«, sagt Ulrich Potz. Angesichts der zurückgehenden Zahl der Gemeindeglieder werden in vielen Gemeinden Stellen zusammengekürzt oder Arbeiten im Hausmeisterbereich ausgegliedert an Fremdfirmen. »Das wollten wir nicht. Wenn man die gewohnte Qualität der Gemeindearbeit halten will, dann geht das nicht ohne Küster, der das Haus vorbereitet für die Beheimatung der Gemeindeglieder«, so Potz. Zudem müssen die Liegenschaften der Kirchengemeinde technisch gut betreut werden.

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