So., 11.02.2018

Verein Hof Diekämper plant Umgestaltung der Feuchtwiese noch in diesem Jahr »Die Ideen passen zu Bornholte«

Iva Potrebova ist Vorsitzende des Vereins »Hof Diekämper – natürlich leben und lernen«. Sie engagiert sich mit Leidenschaft für das Projekt.

Iva Potrebova ist Vorsitzende des Vereins »Hof Diekämper – natürlich leben und lernen«. Sie engagiert sich mit Leidenschaft für das Projekt. Foto: Kerstin Eigendorf

Von Kerstin Eigendorf

Verl (WB). Das erste eigenständige Projekt des Vereins »Hof Diekämper – natürlich leben und lernen« soll nun umgesetzt werden: die Aufwertung der Feuchtwiese.

Die Wiese neben dem Bürgerhaus »Hühnerstall« soll so umgestaltet werden, dass sie zum Verweilen einlädt. Ein langer Holzsteg soll so angelegt werden, dass er auch für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen barrierefrei nutzbar ist. Die geplante Blänke – eine etwa 60 Zentimeter tiefe Fläche mit Wasseransammlung – soll als ein wichtiger Teil des Areals herausgestellt werden. »Außerdem soll ein Kiesweg mit anschließendem Barfußpfad entstehen«, sagt die Vorsitzende des Vereins Iva Potrebova. Und weitere Obstbäume werden gepflanzt. Auch das Ansiedeln von Bienenvölkern ist geplant. »Das passt zur Feuchtwiese als außerschulischem Lernort, so wie wir es auch schon mit dem Bürgerverein beim Schulgarten praktizieren.«

Neues Symbol für das Zentrum von Bornholte

»Die Ideen passen toll zu Bornholte«, sagt die 38-jährige Vorsitzende des Vereins, der 2015 gegründet wurde. »Man kann die Feuchtwiese wunderbar nutzen: Naherholung, Bezug zum Holter Wald, gut zugänglich für die Bornholter«, fasst Potrebova zusammen. Es soll ein Symbol für das Zentrum von Bornholte werden.

Das Ziel des Vereins ist klar: »Wir wollen den Menschen den ökologischen Nutzen zeigen, was häufig in Vergessenheit gerät«, sagt die Vorsitzende, die mit dem zweiten Vorsitzenden Karl-Heinz Henkemeier die Fäden in der Hand hält. Die Stadt hat bereits 10.000 Euro für das Projekt im Haushalt bereitgestellt, also signalisiert, dass diese abrufbar sind. »Wie, wo und was damit genau gemacht wird, muss noch im Einzelfall abgestimmt werden«, sagt Potrebova. Der Umsetzung stehe grundsätzlich also nichts mehr im Wege. Fest steht allerdings schon jetzt, dass der größte finanzielle Posten der Steg ist, der angelegt werden soll.

Startschuss 2018

Der Verein hofft, dass es noch in diesem Jahr losgeht. »Wir müssen mit der Stadt noch klären, unter welchen Bedingungen die Nutzung stattfinden soll«, sagt Potrebova. Denn die Verantwortung könne ja nicht alleine auf den Schultern eines kleinen Vereins mit 39 Mitgliedern liegen.

Erst einmal steht noch ein anderer, wichtiger Termin an: Freitag, 23. Februar, wird eine Hecke neben den Schulgarten gepflanzt – aus biologischen Aspekten. Denn sie dient als Brutplatz, als Schutz vor Wind und als Trennung von der Feuchtwiese, damit nicht alle Samen in den Schulgarten geweht werden.

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