Mi., 14.02.2018

Siebte Berufs-Informations-Messe findet am 5. Mai statt Betriebe bewerben sich

Patrick Bullermann (Jugendamt), Schulsozialarbeiterin Ann-Christine Schmidt, Dirk Hildebrandt (Fachbereichsleiter Schule, Sport und Kultur) und Kai Treptow (Arbeiterwohlfahrt) laden zur Berufs-Informations-Messe im Schulzentrum ein.

Patrick Bullermann (Jugendamt), Schulsozialarbeiterin Ann-Christine Schmidt, Dirk Hildebrandt (Fachbereichsleiter Schule, Sport und Kultur) und Kai Treptow (Arbeiterwohlfahrt) laden zur Berufs-Informations-Messe im Schulzentrum ein. Foto: Matthias Kleemann

Von Matthias Kleemann

Verl (WB). Ging es noch vor einigen Jahren für die Schüler darum, einen Betrieb zu finden, der noch einen Ausbildungsplatz frei hat, so ist es jetzt eher umgekehrt: Die Betriebe sind – zum Teil händeringend – auf der Suche nach Schülern, die noch unschlüssig sind, welchen Beruf sie ergreifen wollen.

Das Instrument, um die einen und die anderen zusammenzubringen, freilich hat sich nicht geändert. In Verl heißt es »Berufs-Informations-Messe«, kurz BIM. In den umliegenden Städten und Gemeinde finden solche Veranstaltungen unter ähnlichen Bezeichnungen statt.

Natürlich haben die wenigsten Schüler und Schülerinnen ein paar Jahre vor ihrem Abschluss eine genaue Vorstellung von ihrem Lebensweg. Aber es sind die Betriebe, die sich bei ihren künftigen Azubis bewerben müssen, und das werden sie auch in Verl wieder tun. Das Datum dafür ist Samstag, 5. Mai, 10 bis 14 Uhr.

Die Berufs-Informations-Messe findet dann zum siebten Mal statt und zum dritten Mal unter der Organisation der Arbeiterwohlfahrt (AWO). 53 Aussteller sind bislang angemeldet, teilt Schulsozialarbeiterin Ann-Christine Schmidt mit. Sie kommen aus Verl, Gütersloh, Rietberg oder auch Delbrück. Auch Behörden sind dabei, etwa das Finanzamt oder die Verler Stadtverwaltung, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufskollegs.

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»Mir fehlen noch ein wenig die klassischen Handwerksbetriebe.«

Ann-Christine Schmidt

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»Mir fehlen noch ein wenig die klassischen Handwerksbetriebe«, sagt Schmidt. »Ich habe bislang beispielsweise nur einen Dachdeckerbetrieb.« Tischler könne man zwar auch bei Nobilia lernen, aber eine mittelständische Tischlerwerkstatt wäre ihr noch genauso lieb, oder der typische Heizungs- und Warmwasser-Installateur.

Anmeldungen seien immer noch möglich, am liebsten bis Ende dieses Monats. »Wir sind auch gerne behilflich, wenn es darum geht, sich einen Stand auszuleihen«, sagt Erster Beigeordneter Heribert Schönauer. Ansprechpartner sei die Verler Wirtschaftsförderin Sandra Claes (Telefon 05246/961227). Handwerksbetriebe fänden aber sicher auch Unterstützung durch die jeweilige Innung.

AWO-Geschäftsführerin Ulrike Boden bedankt sich bei den Verler Schulleitungen für die Zusammenarbeit. Die BIM steht im Zeichen des Umbruchs, da Haupt- und Realschule auslaufen. Die Gesamtschule werde ihre Schüler auf die Veranstaltung im Unterricht vorbereiten, sagt Schulleiterin Tanja Heinemann. Es sei wichtig, auch die Eltern ins Boot zu holen. Am Gymnasium sieht man das ähnlich. Die Messe sei ein Lernort, meint die zuständige Lehrerin Wibke Homberg.

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