Do., 14.06.2018

Rat soll Grundstücks-Deal am 10. Juli absegnen Stadt kauft Fläche für die Feuerwehr in Sürenheide

Verl (kl). Da hatte die Stadtverwaltung den Referenten von Lux Momentum wohl nicht richtig gebrieft, so dass dieser sich während seines Vortrags in der Ratssitzung am Dienstagabend verplapperte und das Geheimnis um den Standort des für Sürenheide geplanten Feuerwehrgerätehauses preisgab.

Bürgermeister Michael Esken nahm es mit Humor und meinte nur, nun sei die Katze aus dem Sack. Der Referent, der gerade über die Weihnachtsbeleuchtung gesprochen hatte, konterte ebenso humorvoll: »Wir bringen eben Licht ins Dunkel.«

Zustimmung durch den Rat soll am 10. Juli erfolgen

Was Esken aber eigentlich noch der Öffentlichkeit hatte vorenthalten wollen, ist die Tatsache, dass die Stadtverwaltung mal wieder Nägel mit Köpfen gemacht und den Kaufvertrag für das besagte Grundstück schon unterschrieben hat, wenn auch mit dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Rat, die am 10. Juli erfolgen soll.

Hintergrund ist der Brandschutzbedarfsplan für Verl, der für Sürenheide einen weiteren Standort für ein Feuerwehrgerätehaus vorsieht. »Wir haben derzeit eine Ausnahmeregelung«, sagt Esken. Bislang sind in Sürenheide an der Thaddäusstraße nur zwei Feuerwehrfahrzeuge, eine Löschgruppe, stationiert, unterstützt wird die Verler Feuerwehr bei Einsätzen in dem Bereich auch aus Spexard.

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Die Feuerwehr hatte in Sürenheide in letzter Zeit einen sehr guten Zulauf.

Michael Esken

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Weil von Sürenheide aus aber auch das Gebiet Verl-West einsatztechnisch besser zu erreichen ist, sei auf mittelfristige Sicht die Gründung eines kompletten Löschzuges denkbar, sagt Esken. Was das Personelle betrifft, sei er optimistisch, so Esken. »Die Feuerwehr hatte in Sürenheide in letzter Zeit einen sehr guten Zulauf.«

Das neue Grundstück befindet sich ebenfalls an der Thaddäus­straße, und zwar aus Richtung Ortsmitte gesehen auf der linken Seite, kurz vor der Einmündung in die Waldstraße, also nicht weit von dem jetzigen Standort entfernt, der etwa 150 Meter davor, ebenfalls auf der linken Seite liegt.

Die Stadt hätte auch eigene Grundstücke gehabt, allerdings auf der anderen Seites des Ortes nahe dem Unternehmen Kleine­mas. Der jetzt gefundene Standort sei jedoch besser, weil man von dort aus schneller in Verl-West ist.

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