Do., 14.06.2018

Verler Sterne sollen im Advent auch in Sürenheide, Bornholte und Kaunitz leuchten Glitzern in allen Ortsteilen

Auf dem Kaunitzer Kreisel könnte zusätzlich zum Weihnachtsbaum ein großer Stern für weihnachtliche Stimmung sorgen.

Auf dem Kaunitzer Kreisel könnte zusätzlich zum Weihnachtsbaum ein großer Stern für weihnachtliche Stimmung sorgen. Foto: Lux Momentum (Bildmontage)

Von Matthias Kleemann

Verl (WB). Die »Verler Sterne« sollen auch in den Ortsteilen leuchten. Sie werden nicht nur an den Laternen hängen, sondern voraussichtlich auch als größere Einzelsterne auf ausgewählten Flächen stehen.

Soweit wird es aber erst zum übernächsten Weihnachtsfest in Verl sein. Denn die Produktion für die kommende Vorweihnachtszeit bei Lux Momentum, so heißt die beauftragte Firma aus Berlin, ist so gut wie ausgelastet.

Immerhin wird sich die Zahl der Sterne in Verl Mitte, wo auch schon im vergangenen Jahr welche zu sehen waren, noch einmal vergrößern. Aussehen und Wirkung der unkonventionellen Leuchtkörper sind gut angekommen. Sie bestehen aus einem Material, das Karsten Fischer von Lux Momentum als »Organic« bezeichnet, obwohl es auch Kunststoff enthält, der jedoch zu 100 Prozent wiederverwertbar sein soll. Erhellt werden sie von kleinen Lichterketten im Inneren.

Zu den Sternen mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern sollen sich größere mit bis zu 130 oder gar 150 Zentimeter gesellen. Ab da werde es jedoch mit der Stabilität schwierig, sagte Fischer am Dienstagabend während der Ratssitzung, wo er seine Vorschläge vorstellte. Für noch größere Sterne müsse man einen Metallrahmen verwenden. Für den Kreisverkehr in Kaunitz beispielsweise stellte Fischer eine Variante mit einem rund 4,50 Meter hohen Stern vor, der dann aus einem Gewirr von Lichterketten und kleinen Kugeln aus dem Organic Material besteht, wahlweise auch aus einer größeren Zahl kleiner Sterne.

Vandalismus und Diebstahl sind immer ein Problem

Eine ähnliche Möglichkeit besteht an der Bushaltestelle im Zentrum von Sende oder an entsprechenden Stellen in Bornholte oder Sürenheide. Schön sei es, wenn man die Sterne schon von weitem sieht, wenn man auf den jeweiligen Platz drauf zufährt.

Die Politiker begrüßten die Vorschläge und wollen sich jetzt damit beschäftigen. Ihre Sorge galt am Dienstag der Frage, wie die Leuchtkörper gegen Vandalismus und Diebstahl gefeit sind. Fischer sagte, die großen Sterne müssten ohnehin mit einem richtigen Fundament aufgestellt werden. »Das klaut man nicht mal so eben.« Kleinere Sterne ließen sich mit einem Drahtseil verbinden, auch dann sei der Diebstahl schwierig. wenn jedoch jemand mit einer Spraydose anrücke oder mit reiner Zerstörungswut, könne man nichts machen. »Es gibt Kommunen, da nimmt der Vandalismus in der Vorweihnachtszeit ab, wir haben aber auch umgekehrte Beispiele.«

Weil ein Beschluss für die kommende Vorweihnachtszeit ohnehin zu spät wäre, soll ein Beschluss Anfang des kommenden Jahres fallen.

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