Di., 27.02.2018

Florian Scheel und Timo Warzecha vom Ev. Gymnasium Werther siegen in Detmold bei »Jugend debattiert« Jetzt wird weiter diskutiert

Florian Scheel (links) und Timo Warzecha (3. von links) vertreten die Region zur Freude zur Freude von Stefanie Hein (hinten, von links), Frauke Eickemeyer und Carolin Rammert beim Landesentscheid . Mit im Bild Florian Brüll und Maria Uljanov aus Paderborn.

Florian Scheel (links) und Timo Warzecha (3. von links) vertreten die Region zur Freude zur Freude von Stefanie Hein (hinten, von links), Frauke Eickemeyer und Carolin Rammert beim Landesentscheid . Mit im Bild Florian Brüll und Maria Uljanov aus Paderborn.

Werther/Halle (WB). Florian Scheel belegte beim Regionalfinale in der Altersgruppe Sekundarstufe II den ersten Platz, gefolgt von seinem Mitschüler am EGW, Timo Warzecha. Bei den Schülern der Sekundarstufe I erzielte Jonas Schlingmann vom Kreisgymnasium Halle den zweiten Platz und tritt damit ebenfalls am 4. Mai in Oberhausen an. Obendrein erhielten die guten Redner ein dreitätiges professionelles Rhetoriktraining.

Schulen aus dem gesamten Regierungsbezirk schickten 92 Teilnehmer ins rennen. Sie diskutierten über aktuelle Themen, etwa Diesel-Fahrverbote oder Ladenöffnung am Sonntag.

92 Juroren hörten zu und fällten ihr Urteil. Um sie zu überzeugen, galt es, Stellung zu beziehen, Gründe für die eigene Position zu nennen und Kritik vorzutragen. In der Jury saßen überwiegend Lehrer, aber auch ehemalige Teilnehmer von Schul- und Regionalwettbewerben. Jeweils drei begleiteten eine Debatte und urteilten über Überzeugungskraft, Sachkenntnis, Ausdruck und Gesprächsfähigkeit sowie das Einhalten der Redezeit.

Jeder Teilnehmer erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position – pro oder contra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten freier Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung.

Der Wettbewerb erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Erstmals mussten drei Wettbewerbstage angesetzt werden, um die Sieger auf Regionalebene zu ermitteln. Begonnen hatte der Wettbewerb 2011 mit zehn Schulen, diesmal waren 31 Schulen aus ganz OWL am Start. Dezernent Rolf Victor Siedenhans von der Bezirksregierung freut sich über den starken Zuwachs: »Der respektvolle Austausch von Meinungen ist eine sehr wichtige und wertvolle Fähigkeit. Es ist erfreulich, dass in unserer Region offenbar zunehmend Wert darauf gelegt wird.«

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