Sa., 14.07.2018

24-Stunden-Schwimmen in Werther hilft bei Freibad-Ausstattung Kraulen unterm Sternenzelt

Die Vorbereitungen für das 24-Stunden-Schwimmen in Werther laufen an. Beteiligt daran sind (von links) Ursula Burmeister, Marlies Strate, Arthur Uphaus, Stefan Meier, Vera Consbruch, Melanie Sander und Heike Zettel.

Die Vorbereitungen für das 24-Stunden-Schwimmen in Werther laufen an. Beteiligt daran sind (von links) Ursula Burmeister, Marlies Strate, Arthur Uphaus, Stefan Meier, Vera Consbruch, Melanie Sander und Heike Zettel. Foto: Margit Brand

Von Margit Brand

Werther (WB). Nachts ins Freibad? Das muss nicht gleich etwas Verbotenes sein. Unterm Sternenzelt – und im Flutlicht der Feuerwehr – zu schwimmen ist wieder möglich, wenn die Stadt Werther das 24-Stunden-Schwimmen organisiert. Der Startschuss fällt am Samstag, 4. August, um 11 Uhr.

Bis Sonntagvormittag zur selben Uhrzeit sind dann Groß und Klein aufgerufen, möglichst viele Bahnen zu ziehen. Das ist nicht nur ein Test für die Kondition, sondern auch für den guten Zweck. Auch bei der 16. Auflage der Veranstaltung hat die Kreissparkasse in Werther zugesagt, 50 Cent für jeden geschwommenen Kilometer in die Kasse des Freibad-Fördervereins zu zahlen.

50 Cent pro Kilometer fließen an den Förderverein

Und die Teilnehmer dürften sich ruhig angestachelt fühlen, versichert Filialleiterin Vera Consbruch: »Wir zahlen dieses Geld sehr gern.« Es hilft, größere Anschaffungen fürs Bad zu stemmen – zuletzt beispielsweise einen Sonnenschirm für die Matschfläche oder Bremsen-Fallen, die auf der Liegewiese vor lästigen Stichen schützen.

Am tiefsten in die Tasche gegriffen werden musste 2012, als am Ende nicht weniger als 753 Kilometer auf dem Zettel standen. Die höchste Teilnehmerzahl wurde ein Jahr später mit 278 Kindern und Erwachsenen – das Feld reicht von vier bis über 80 Jahren – gezählt. Die längste Strecke pro Schwimmer (3,6 Kilometer) wurden 2016 gezählt.

Auch viele Auswärtige lieben den Flair der Veranstaltung

»Die Erfahrung lehrt: je schlechter das Wetter desto höher dieser Wert«, sagt Stefan Meier, der das Event vom Rathaus aus organisiert. Deshalb liegt ihm mehr daran, dass die anderen Rekorde geknackt werden. Zumal das 24-Stunden-Schwimmen vorigens Jahr sehr unter Regen und Kälte litt.

Was die echten Fans nicht abhalten kann. Es gibt treue Besucher, die zum Teil längere Anfahrtswege in Kauf nehmen. Sie mögen den Flair der Veranstaltung, die keinerlei Wettkampfcharakter hat, selbst wenn es eine Siegerehrung für die Top-Leistungen gibt und in vielen Altersklassen Urkunden verteilt werden. Doch die Atmosphäre ist ungezwungen: »Entspannung und Spaß – darum geht es.

Man kann auch schwimmen, nach Hause gehen und dann wiederkommen. Niemand soll sich überanstrengen«, sagt Stefan Meier. Dank mehrerer Etappen sind manchmal unerwartete Bestleistungen möglich. Die Abnahme des Sportabzeichens ist von 23 bis 1 Uhr sowie am Sonntagmorgen von 8 bis 10 Uhr möglich.

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