Di., 06.03.2018

Bünder Stadtverwaltung will beschlossene Empfehlung des Rates gerne rückgängig machen Ein Generalplaner fürs Freibad?

In Sachen Freibadneubau steht in Bünde bald wieder ein Entscheidung an.

In Sachen Freibadneubau steht in Bünde bald wieder ein Entscheidung an. Foto: Daniel Salmon

Bünde (WB/sal). Neues vom Freibad: Die Stadtverwaltung würde die Architekten- und Ingenieursleistungen für den Neubau der Badeanstalt gerne europaweit als Generalplanerleistung ausschreiben. Hauptausschuss und Rat sollen sich in der kommenden Woche mit diesem Thema befassen.

Dazu müssten die Gremien eine entsprechende Empfehlung des Rates aus seiner Oktobersitzung im vergangenen Jahr aufheben. Damals war beschlossen worden, zunächst sechs Grobentwürfe für einen geplanten Freibadneubau erstellen zu lassen.

Im Bünder Rathaus hegt man allerdings die Befürchtung, dass eine Umsetzung der abgenickten Empfehlung zu »einem sehr hohen Kostenaufwand führen« würde. Die Verwaltung rechnet hier mit 300.000 bis 400.000 Euro, »da sechs Architekturbüros jeweils Honorar nach der ›Honorarordnung für Architekten und Ingenieure‹ für denselben Planungsaufwand erhalten würden».

Außerdem bestehe das Risiko, dass »die angesprochenen Architekten kein Interesse an der Leistungserbringung hätten, da der Folgeauftrag wegen der zwingenden vergaberechtlichen Vorgaben ausgeschrieben werden muss und eine Auftragserteilung insofern völlig unsicher wäre«.

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