So., 12.08.2018

Poller sollen Verkehr auf der Straße Im Obrock beruhigen Hindernis aus Gummi

Auf der Straße Im Obrock sind bereits Gummipoller installiert worden.

Auf der Straße Im Obrock sind bereits Gummipoller installiert worden. Foto: Thomas F. Starke

Von Hilko Raske

Bünde (WB). Die Straße Im Obrock wird häufig als Schleichweg zwischen Bünde und Kirchlengern genutzt – vor allem, wenn aufgrund einer Straßensperrung in Bünde der Konrad-Adenauer-Kreisel im Stadtteil Spradow überlastet ist. Den Anliegern ist diese Verkehrsbelastung schon lange ein Dorn im Auge.

Diverse Möglichkeiten einer Verkehrsberuhigung sind diskutiert worden. So bereits in der Verkehrsausschusssitzung im September 2017, wo es um Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in den Straßen Im Obrock, In der Loheide, Zitternstraße, Sandbreede, Eichfeldstraße und Zum Elsekamp ging. Damals kam man zu dem Ergebnis, dass eine Abbindung des Obrocks nicht zum Tragen kommen wird und eine Alternative hierzu gefunden werden muss.

Durchfahrt wird erschwert

In der Sitzung am 23. November 2017 hat der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu treffen und in den Straßen Im Obrock, In der Loheide, Zitternstraße, Sandbreede, Eichfeldstraße und Zum Elsekamp Fahrbahneinengungen, bestehend aus Gummipollern mit Reflektorbändern (sogenannte »Leitpfosten«) aufzustellen. Die Fahrbahn im Bereich der Durchlässe des Eselsbaches in den Straßen In der Loheide und Zitternstraße soll zudem verengt werden.

Jetzt ist mit der Umsetzung begonnen worden – die ersten Gummipoller stehen in der Straße Im Obrock, weitere sollen folgen. Wie die Pressestelle der Stadt Bünde mitteilt, sei es Sinn und Zweck solcher Engstellen, durch die weichen Gummipoller ein gemäßigtes Hindernis zu schaffen, das die Durchfahrt erschwert und automatisch eine Geschwindigkeitsreduzierung herbeiführt. »Die Gummipoller im Tempo-50-Bereich der Straße Im Obrock sollen genau diesen Zweck erfüllen, da es sich hierbei um eine lange Gerade handelt, die dazu einlädt, die Geschwindigkeit zu übertreten«, sagt Pressesprecherin Doris Greiner-Rietz.

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