So., 04.02.2018

Beim Tag der offenen Tür in der Musikschule wird jedes Instrument ausprobiert Kinder lassen es krachen

Paul bekommt unter der Anleitung von Ruben Ramirez schnell Töne aus der Querflöte. Sein Bruder Moritz (8) testet die Blockflöte.

Paul bekommt unter der Anleitung von Ruben Ramirez schnell Töne aus der Querflöte. Sein Bruder Moritz (8) testet die Blockflöte. Foto: Daniela Dembert

Von Daniela Dembert

Enger (WB). Jonathan sitzt mit breitem Lächeln hinter dem Schlagzeug. Die Faszination für das Instrument ist dem Vierjährigen beim Tag der offenen Tür der Musikschule anzusehen. Erstaunlich koordiniert setzt der Dreikäsehoch die Sticks in seinen Händen ein.

»Ich habe ihm mal ein Video von Phil Collins beeindruckendem Schlagzeugsolo bei ›In the air tonight‹ gezeigt. Seitdem ist er fasziniert vom Trommeln«, erzählt Jonathans Vater, Mario Ohl. Trotzdem möchte Jonathan heute noch andere Instrumente ausprobieren. Die Angebotspalette reicht an diesem Vormittag von Blech- und Holzblasinstrumenten über Tasteninstrumente wie Keyboard und Klavier, Schlagwerk, Zupf- und Streichinstrumente, durch die sich die Besucher unter fachkundiger Anleitung probieren können.

Grundschüler lernen Cello

Der vierjährige Karlo hat an diesem Vormittag schon Klarinette, Schlagzeug, Keyboard und Gitarre ausprobiert. Fabian Di Nunzio ist der neue Cello-Lehrer der Musikschule und zeigt den sich um ihn scharenden Kindern geduldig, wie man das Instrument zwischen die Beine klemmt und den Bogen über die Saiten führt. »Ab fünf Jahren macht der Cello-Unterricht Sinn.

Davor ist es eher schwierig mit der Konzentration«, meint Di Nunzio. Mathilde ist sechs Jahre alt, nähert sich dem Streichinstrument vorsichtig, beinah ehrfürchtig, möchte es aber zu gern einmal ausprobieren. »Ich glaube, die Hemmschwelle ein klassisches Instrument zu erlernen ist recht hoch«, meint Musikschulleiter Karl-Heinz Hagencord und ergänzt: »Dabei ist Cello in der Popmusik sehr angesagt: › Viva la vida‹ von Coldplay oder ›Auf uns‹ von Andreas Bourani, da ist überall das Cello ganz präsent.« Gemeinsam mit seinem jungen Kollegen möchte Hagencord mehr Menschen für dieses Instrument begeistern.

 

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