Do., 08.02.2018

Organisation spendet 1000 Euro Landfrauen setzensich für Kinder ein

Heike Weber vom Kinderschutzbund (links) und Engers Integrationskoordinatorin Sandra Werner (rechts) freuen sich über die Spenden des Landfrauenverbands Enger-Herford, die Elisabeth Greßhöner, Karin Fleer und Irene Hildebrandt (von links) ihnen übergeben.

Heike Weber vom Kinderschutzbund (links) und Engers Integrationskoordinatorin Sandra Werner (rechts) freuen sich über die Spenden des Landfrauenverbands Enger-Herford, die Elisabeth Greßhöner, Karin Fleer und Irene Hildebrandt (von links) ihnen übergeben. Foto: Thomas Klüter

Enger (tk). Mehr als 60 Kuchen und Torten haben die Landfrauen des Ortsverbands Enger-Herford beim Landfrauen-Markt im Kleinbahnmuseum im November verkauft. Die Hälfte des Erlöses von 1000 Euro spendeten die Frauen jetzt an den Kinderschutzbund Herford. Mit den verbleibenden 500 Euro wollen sie einen Ausflug mit Flüchtlingsfamilien unternehmen.

500 Euro übergaben Irene Hildebrandt, Karin Fleer und Elisabeth Greßhöner jetzt an Heike Weber vom Kinderschutzbund im Kreis Herford. »Wir wollen das Geld für die Lernförderung nutzen«, erklärte Weber. Etwa 30 Kinder aus benachteiligten Familien kommen an vier Tagen in der Woche und werden beim Lernen unterstützt. »Wir setzen uns damit für die Chancengleichheit der Kinder ein, deren Eltern das zum Beispiel auf Grund von Sprachschwierigkeiten selbst nicht können«, so die Sozialpädagogin. Es seien aber auch deutsche Kinder dabei. »Wir finanzieren das weitestgehend über Spenden«, sagte Weber. »Und deshalb freuen wir uns sehr über die Unterstützung der Landfrauen.«

Ausflug ist geplant

Den symbolischen Scheck über die zweite Hälfte des Erlöses übergaben die Landfrauen stellvertretend an Engers Integrationskoordinatorin Sandra Werner. Landfrau Karin Fleer engagiert sich für Flüchtlingsfamilien im Haus der Kulturen und so war schnell klar, wohin die 500 Euro fließen sollen.

»Wir haben uns überlegt, mit den Familien einen schönen Ausflug zu machen«, sagte Fleer. Einige Ideen haben die Landfrauen schon. »Vielleicht wäre es ja schön, zur Miniaturwelt nach Hamburg zu fahren«, so Fleer. In die Ideenfindung und den Entscheidungsprozess über das Ziel der Fahrt, die für den Sommer geplant ist, werden die Landfrauen aber die Flüchtlingsfamilien mit einbeziehen.

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