Fr., 09.02.2018

Ehrungen bei der DRK-Ortsgruppe – Steigerung gegenüber dem Vorjahr In Enger wird viel Blut gespendet

Gruppenbild mit Blutspendern: (von links) Vorsitzender Reinhard Paul, Eckart Potthoff (75 Mal), Klaus Tholen (25 Mal), Wolf-Christian Winter (100 Mal), Sigrid Kerschling (50 Mal), Michael Tiemann und Bürgermeister Thomas Meyer

Gruppenbild mit Blutspendern: (von links) Vorsitzender Reinhard Paul, Eckart Potthoff (75 Mal), Klaus Tholen (25 Mal), Wolf-Christian Winter (100 Mal), Sigrid Kerschling (50 Mal), Michael Tiemann und Bürgermeister Thomas Meyer Foto: Peter Haeublein

Von Peter Haeublein

Enger (WB). Eine erfreulich hohe Spendenbereitschaft konstatiert die DRK-Ortsgruppe Enger. Folglich konnten etliche Ehrungen für Blutspender in der DRK-Geschäftsstelle vorgenommen werden. Im Jahr 2017 gab es zudem 51 Neuspender.

Der Vorsitzende der DRK-Ortsgruppe Enger, Reinhard Paul, begrüßte in Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Meyer und Referent Stefan Kottmann die anwesenden Mitglieder. Einmal im Jahr werden in der Geschäftsstelle treue Mitglieder geehrt, die sich über viele Jahre immer wieder als Blutspender zur Verfügung stellen. Stefan Kottmann, Blutspender-Referent des Deutschen Roten Kreuz von der Blutspendezentrale Münster, nahm die Ehrung mit der Übergabe der Urkunden und Verleihung der Ehrennadeln vor.

Jüngere Spender fehlen

Kottmann betreut die DRK- Gruppen und ist Verbindungsmann im Kreis Herford und Minden. Zunächst bedankte sich Stefan Kottmann bei den Kameraden für ihre Arbeit. Sein besonderer Dank aber galt den langjährigen Blutspendern, die es an diesem Abend zu ehren galt. Stefan Kottmann: »Leider muss festgestellt werden, dass in den vergangenen Jahren zu wenig Blut gespendet wurde, obwohl vom DRK viermal im Jahr zu einer Blutspenderaktion aufgerufen wird.«

Etliche Ehrungen für Blutspender, wurden vorgenommen. Hier fällt besonders auf, dass jüngere Spender fehlen. Und Stefan Kottmann führt weiter aus: »Blutspenden ist unverzichtbar. In vielen Fällen hat Blut geholfen, Krankheiten zu mildern, zu heilen, ja sogar Leben zu retten.« Das DRK macht verschiedene Aktionen, um auf Blutspendetermine aufmerksam zu machen. So werden Blutspendetermine an Berufsschulen, Universitäten oder auch bei Firmen vereinbart, um neue Spender zu gewinnen.

Nächster Termin in Besenkamp

Die DRK-Ortsgruppe Enger kann gegen den Trend erfreulicherweise mit positiven Zahlen aufwarten. So registrierte man im Jahr 2016 eine Zahl von 417 Spendern und 15 Neuspendern. Im vergangenen Jahr 2017 haben 556 Personen Blut gespendet und 51 neue Spender waren hinzu gekommen. Diese Entwicklung möchte das DRK Enger mit allen Kräften beibehalten. Natürlich ließ es sich Bürgermeister Thomas Meyer nicht nehmen, seinerseits alle Anwesenden und die zu Ehrenden zu begrüßen:  »Mein Dank gebührt heut den Spendern, die in ihrer Dauerhaftigkeit über 25, 50, 75 und 100 Mal Blut gespendet haben. Alle haben selbstlos und unentgeltlich diese vielen Spendentermine wahrgenommen, haben damit ein Zeichen gelebter Nächstenliebe gesetzt.«

Vorsitzender Reinhard Paul sagte: »Das System der Blutspendenaktionen funktioniert nur, wenn immer neue Spender hinzukommen, dafür müssen wir immer wieder werben.« Der nächste Blutspendetermin ist der 25. Februar und findet in Besenkamp in der Grundschule statt. Von Stefan Kottmann war noch zu erfahren, dass die Altersklasse für Blutspender von 65 Jahren auf nun 75 Jahre heraufgesetzt wurde. Stefan Kottmann nahm die Verleihung der Urkunden mit Ehrennadeln vor.

Goldene Nadeln verliehen

Für 25 Mal Blutspenden erhielt Klaus Tholen Urkunde und Nadel überreicht. Ebenfalls 25 Mal hatte Hermine Tappert gespendet, nicht anwesend. 50 Mal hatten gespendet: Gerd Lipinski, Wolfgang Lorenz, Sigrid Kerschling und Gerhard Kiel. Anwesend war hier nur Sigrid Kerschling. Für 75 Mal Blutspenden, erhielt Eckard Potthoff Urkunde und goldene Ehrennadel verliehen. Für 100 Mal Blutspenden, wurde Wolf-Christian Winter mit Urkunde und goldener Ehrennadel ausgezeichnet. Allen wurde zudem ein Sachgeschenk überreicht. Allen Nichtanwesenden werden Urkunden, Nadeln und Sachgeschenke nachgereicht.

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