Mo., 05.03.2018

180 Musiker und Sänger beim internationalen Konzert im Widukind-Gymnasium Enger In der Musik vereint

»Together trough Music« war der Titel des dritten internationalen Konzertes am Widukind-Gymnasium in Enger.

»Together trough Music« war der Titel des dritten internationalen Konzertes am Widukind-Gymnasium in Enger. Foto: Thomas Meyer

Von Thomas Meyer

Enger (WB). So voll ist es selten auf der Bühne in der Aula des Widukind-Gymnasiums. Und damit ist nicht nur die bloße Anzahl von 180 zugleich auftretenden Musikern und Sängern aus drei europäischen Ländern gemeint, sondern auch die von ihnen geschaffene Klangfülle.

»Together trough Music« war der Titel des dritten internationalen Konzertes an der Schule, mit Schülern und Lehrern aus Saragossa in Spanien, Lecce in Italien, aus der Kopernikusschule in Freigericht (Hessen) und vom Bünder Freiherr-von-Stein-Gymnasium. »Musik ist eine universelle Sprache, die jeder versteht«, erklärte WGE-Schulleiter Ulrich Henselmeyer den Titel und das Konzept dahinter. »Toleranz, Offenheit und gegenseitiger Respekt machen die europäische Idee aus – das haben wir bei den Proben auch eindrucksvoll beobachten dürfen«, fügte Henselmeyer hinzu.

Chor und Orchester wechselten sich ab

Die Verbindung zu den Partnerschulen stammt aus dem Erasmus-Programm, die Idee zu einem gemeinsamen Konzert entstand vor vier Jahren. Wenngleich die Proben am Widukind-Gymnasium bereits vor mehreren Monaten begannen, hatten die Schüler für das gemeinsame Einstudieren der Stücke mit den Partnerschulen nur eine Woche Zeit.

Umso beachtlicher war das Ergebnis: Chorgesang und Orchesterklang wechselten sich zunächst ab, um im Zusammenspiel besonders imposant zu klingen – etwa beim »Hallelujah« von Georg Friedrich Händel und bei »Viva la Vida« von der britischen Pop-Rock-Band Coldplay. Großen Applaus ernteten auch die beiden Solisten – Aljoscha Schlesier an der Trompete sowie Stefano Galati am Flügel.

Auch »Herr der Ringe«-Thema gespielt

Der Gedanke des Zusammenwachsens und Zusammenhaltens wiederum kam bei dem mehrsprachigen Stück »A lieta vita – An hellen Tagen« oder bei weltweit bekannten Melodien wie dem »Air« von Johann Sebastian Bach, einem Beatles-Medley und dem »Herr der Ringe«-Thema besonders gut zur Geltung.

Immer wieder ließen auch Meike Tiemeyer-Schütte und Martina Bruns ihre Handschrift erkennen, die die Gesamtleitung des Konzerts und viele Stücke arrangiert hatten.

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