Do., 17.05.2018

Fahrbahn des Westfalenringes wird erneuert – Fertigstellung für 23. Juni geplant Vollsperrung: Ärger über Staus in Enger

Die Ostumgehung ist in Richtung Bünder Straße/Mindener-Weseler Weg voraussichtlich noch bis 23. zum Juni gesperrt.

Die Ostumgehung ist in Richtung Bünder Straße/Mindener-Weseler Weg voraussichtlich noch bis 23. zum Juni gesperrt. Foto: Angelina Zander

Enger (WB). Wer aktuell in der Stoßzeit des Berufsverkehres mitten durch Enger fahren muss, steht im Stau. Der Grund: Die Fahrbahn der Ostumgehung/Westfalenring wird seit Montag erneuert. Um die Arbeiter an der Strecke nicht zu gefährden, erklärte Sven Johanning, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen NRW, ist der Westfalenring von der Einmündung Bielefelder Straße bis zum Kreisel Bünder Straße/Minden-Weseler Weg komplett gesperrt worden.

Voraussichtlich am 23. Juni sollen die Asphaltarbeiten abgeschlossen sein. »Die Fahrbahn ist kaputt und hat Risse«, begründet Johanning die Reparaturarbeiten. »Sie ist so kaputt, dass wir nicht nur die vier Zentimeter dicke Verschleißschicht erneuern müssen, sondern auch die Binderschicht von acht Zentimetern.« Wenn die Schäden an den oberen beiden Schichten des Asphalts einer Fahrbahn bereits so gravierend seien, dass auch die letzte und dickste Schicht erneuert werden müsse, werde es »richtig teuer«. »Wir wollen nicht so lange warten, bis das passiert«, so Johanning. Deshalb sei eine Erneuerung der Fahrbahn auf etwa vier Kilometern erforderlich.

Erster Bauabschnitt ist abgeschlossen

Der erste Bauabschnitt erstreckte sich von der Einmündung Bielefelder Straße bis 400 Meter südlich davon. Dieser Abschnitt ist bereits am vergangenen Freitag fertiggestellt worden. Dort war lediglich eine einspurige Fahrbahnsperrung notwendig, da die Straße breiter ist als der zweite Bauabschnitt. Dort wird lediglich eine Breite von acht Metern erreicht, um eine Vollsperrung zu verhindern müssen es 8,50 Meter sein.

Schleichwege nutzen

Dass sich der Verkehr durch die Vollsperrung auf den Umleitungsstrecken Bünder Straße, Wertherstraße, Bahnhofstraße und Bielefelder Straße staut, sei erwartbar gewesen. »Wer sich auskennt, nutzt Schleichwege«, rät Johanning. Straßen NRW müsse zur Ausweisung der Umleitungen auf die eigenen Landesstraßen zurückgreifen.

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