Mo., 01.01.2018

20 Kaminkehrer verteilen Talismane in der Herforder Innenstadt Schornsteinfeger auf Glücksmission

»Schönes Wetter für unsere nächsten Activities«, wünscht sich Wilfried Westphal gemeinsam mit Ehefrau Brigitte, als er von Sebastian »Mopsi« Kleinmeier die Schornsteinfeger-Talismane überreicht bekommt. Der Lipper ist Präsident des Detmolder Lions-Clubs und hofft auf gutes Gelingen der kommenden Wohltätigkeitsaktionen seines Clubs.

»Schönes Wetter für unsere nächsten Activities«, wünscht sich Wilfried Westphal gemeinsam mit Ehefrau Brigitte, als er von Sebastian »Mopsi« Kleinmeier die Schornsteinfeger-Talismane überreicht bekommt. Der Lipper ist Präsident des Detmolder Lions-Clubs und hofft auf gutes Gelingen der kommenden Wohltätigkeitsaktionen seines Clubs. Foto: Daniela Dembert

Von Daniela Dembert

Herford (WB). Nur einmal an seinen goldenen Knöpfen rubbeln oder dem Mann mit dem schwarzen Zylinder die Hand schütteln: Dann ist einem das Glück im neuen Jahr treu.

Was vor zehn Jahren als Ausklang der Weihnachtsfeier einiger Schornsteinfeger begann, Udo und Marina Kowsky haben nur einen Wunsch für das kommende Jahr: »Gesundheit ist uns das größte Gut«, meint das Paar und freut sich über das unverhoffte Geschenk von Iris Endryk-Avramopoulos. Foto: Dembert ist mittlerweile eine Herforder Tradition geworden: Am letzten Tag des Weihnachtslichtes ziehen Schornsteinfeger in Dienstkleidung durch die City und wünschen Glück und Gesundheit für das kommende Jahr.

Im Gepäck haben die Kaminkehrer kleine Talismane und 250 Glückskleepflanzen für die Passanten, gesponsert von der Pro Herford. »Die Menschen freuen sich und sind uns gegenüber total offen«, sagt Iris Endryk-Avramopoulos, die mit 20 Kollegen unterwegs war.

Vom Gänsemarkt ging es über Münsterkirchplatz, Gehrenberg, Linnenbauerplatz und Neuen Markt bis zum Alten Markt. Mit von der Partie waren auch Lotta (8), Fenja (9) und Niko (11), die sich ebenfalls die Taschen mit Miniatur-Schornsteinfegern gefüllt hatten, um Weihnachtsmarktbesucher zu beschenken.

Miriam Müller freut sich über den kleinen Glücksklee, den sie von Volker Niemeier bekommt. Ob sie 2018 ihre Promotion in Gesundheitswissenschaften angehen wird? Foto: Dembert

»Ich bin schon zum neunten Mal dabei«, verriet Niko nicht ganz ohne Stolz. Seit er laufen kann, ist der Schüler ganz selbstverständlich und gern als Glücksbringer unterwegs. »Wir sind fast alle aus Schornsteinfeger-Sippen. Der Beruf wird sehr häufig von Generation zu Generation weiter gegeben«, sagt Iris Endryk-Avramopoulos.

Begleitet wurden die Glücksboten vom Loreley Ginster Tanztee Terzett, das dem miesen Wetter mit Schlagern und Evergreens lautstark trotzte

Gern hätten die Feger vielen Menschen mehr Glück gewünscht, aber »so ausgestorben habe ich die Stadt am letzten Tag des Weihnachtslichtes noch nie gesehen«, bemerkte die Kaminkehrerin mit Blick in den grauen Himmel.

Fenja (9, von links), Niko (11) und Lotta (8) haben Spaß an der Gemeinschaftsaktion von Schornsteinkehrern und Stadtmarketing. Auch sie verteilen winzige Glücksbringer an die Passanten. Foto: Daniela Dembert

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