Do., 08.02.2018

Stadt Herford warnt vor dem Betreten der zugefrorenen Gewässer Achtung, Lebensgefahr: Das Eis ist viel zu dünn

Betreten verboten: Der Buttersee in der Herforder Nordstadt. Noch ist das Eis nicht dick genug zum Schlittschuhlaufen.

Betreten verboten: Der Buttersee in der Herforder Nordstadt. Noch ist das Eis nicht dick genug zum Schlittschuhlaufen. Foto: Moritz Winde

Herford (WB/mor). Die Sonne spiegelt sich auf dem zugefrorenen Buttersee in der Herforder Nordstadt unweit der Mindener Straße. Doch die Idylle ist trügerisch. Experten warnen trotz der längeren Frostperiode eindringlich davor, auf die Eisfläche zu gehen.

Noch ist sie viel zu dünn. Lothar Sobek, Chef des städtischen Ordnungsamtes, sagt: »Das Betreten ist sehr riskant. Wir können nur dringend davon abraten. Es besteht Lebensgefahr.«

Besonders tückisch: Auch wenn es den Anschein erweckt, dass das Eis schon dick genug ist. Darunter lauert nämlich die Gefahr. »Denn der Buttersee hat einen Zulauf. Das heißt, dass Wasser ist in Bewegung. Dadurch ist die Dicke der Eisfläche anders als bei ruhenden Gewässern sehr schwer abzuschätzen«, erklärt Lothar Sobek.

Erst ab einer Stärke von 20 Zentimetern könne man in der Regel bedenkenlos auf Seen und Teichen Schlittschuhlaufen. Die Stadt Herford gibt aus Haftungsgründen jedoch grundsätzlich keine Eisflächen auf öffentlichen Gewässern frei.

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