Mi., 14.03.2018

30 Sitzplätzen – die Aa im Blick Hier eröffnet bald eine Trattoria

Mit Blick auf die Aa: Hier – an der Radewiger Brücke – soll bald eine Trattoria entstehen.

Mit Blick auf die Aa: Hier – an der Radewiger Brücke – soll bald eine Trattoria entstehen. Foto: Jan Gruhn

Herford (WB/jmg). Offenbar bekommt das Radewig-Quartier einen neuen Gastronomie-Betrieb: Wie der nach eigenen Angaben ausführende Planer Bernd Dammeyer gegenüber dieser Zeitung bestätigte, soll im Eckhaus an der Radewiger Brücke im Sommer eine Trattoria mit etwa 30 Sitzplätzen eröffnen.

»Der Bauantrag ist eingereicht«, erklärte Dammeyer auf Anfrage. Allerdings müsse noch die Eigentümerversammlung grünes Licht geben. Früher war hier unter anderem das Café Wien untergebracht.

100.000 Euro für den Umbau

Die Umbaukosten belaufen sich laut Dammeyer auf etwa 100.000 Euro. Geplant sind neben Sanierungsmaßnahmen im Inneren auch Arbeiten an der Fassade. Die Kosten für den Umbau der unteren Etage, in die die Trattoria einziehen soll, sollen von den Eigentümern der entsprechenden Räume bezahlt werden, heißt es. Die Kosten für die Einrichtung – wie zum Beispiel die neue Küche oder die Bestuhlung – werde wohl der Betreiber zahlen, so Dammeyer. Zwar stehe dieser schon fest, einen Namen wollte der Planer allerdings nicht nennen.

Ursprünglich sei sogar geplant gewesen, einen Außengastronomie-Bereich über die nebengelegene Aa zu bauen. Allerdings sei das an den Plänen von »Herford ans Wasser« gescheitert, erklärte Dammeyer.

Wohlfühloase an der Aa?

Im Zuge dieses städtischen Projektes soll das Gewässer umgestaltet werden, um es für Besucher der Innenstadt erlebbarer zu machen. Im Dezember waren die Ergebnisse des dazugehörigen Planungswettbewerbs vorgestellt worden. Im Siegerentwurf des Büros Kortemeier in Kooperation mit der Ingenieursgesellschaft für Wasser- und Abfallwirtschaft (Bad Oeynhausen) ist unter anderem eine Promenade zwischen Sparkasse und Radewiger Brücke vorgesehen.

Die geplante Trattoria dürfte allerdings trotzdem von der Öffnung der Aa profitieren. Dammeyer kann sich eigenen Angaben zufolge durchaus vorstellen, dass der Uferbereich so zu einer Wohlfühloase werde.

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