Mi., 16.05.2018

Die Kleingartenanlage Friedenstal ist für ihre Mitglieder Rückzugsort und Jungbrunnen Diese Kleingartenanlage ist ein echter Jungbrunnen

Maria (80) und Günter Trempenau (84) bewirtschaften ihre Parzelle in der Kleingartenanlage Friedenstal seit 35 Jahren. Dennoch verspürt keiner der beiden die Lust, Harke und Spaten für immer an die Seite zu legen. »Es gibt nichts besseres, als an der frischen Luft zu sein«, verrät Günter Trempenau sein Fitness-Geheimnis. Er ist der älteste Kleingärtner auf der Anlage.

Maria (80) und Günter Trempenau (84) bewirtschaften ihre Parzelle in der Kleingartenanlage Friedenstal seit 35 Jahren. Dennoch verspürt keiner der beiden die Lust, Harke und Spaten für immer an die Seite zu legen. »Es gibt nichts besseres, als an der frischen Luft zu sein«, verrät Günter Trempenau sein Fitness-Geheimnis. Er ist der älteste Kleingärtner auf der Anlage. Foto: Jan Gruhn

Von Jan Gruhn

Herford (WB). Mit seinen 84 Jahren ist Günter Trempenau der Älteste unter den Kleingärtnern in der Anlage Friedenstal. Trotzdem greift er noch regelmäßig zur Harke.

Seit 35 Jahren beackert er zusammen mit Ehefrau Maria (80) die etwas weniger als 400 Quadratmeter große Parzelle an der Dennewitzstraße. »Es gibt nichts besseres, als an der frischen Luft zu sein«, verrät der Senior das Geheimnis, wie er auch in seinem Alter noch den Spaten schwingen kann.

Insgesamt 92 Grundstücke gehören zu Herfords größter Kleingartenanlage, wie Christa Bartsch erklärt. Sie ist Vorsitzende des Kleingartenvereins, zu dem 167 Mitglieder gehören. »Hier muss alles seine Ordnung haben.« So sehe es schließlich die Satzung vor. Jeder Garten muss je zu einem Drittel aus Nutzfläche, Zierfläche und Freizeitfläche bestehen.

Neben Alteingesessenen wie das Ehepaar Trempenau gibt es auch Neulinge: Olga Tissen (37) zum Beispiel. Seit zweineinhalb Jahren bewirtschaften ihr Mann Andrej (39) und sie ein Grundstück. »Für uns ist das ein Rückzugsort«, erklärt die zweifache Mutter. Sie genieße das Miteinander von Jung und Alt. »Wir können uns Tipps holen, wenn es zum Beispiel ums Anpflanzen von Gemüse geht.«

Im Laufe der Jahre hat auch Günter Trempenau schon einiges angebaut. »Wir hatten mal Boskop-Äpfel.« Aber die waren zu sauer. »Aber in so einem Fall fällen wir den Baum einfach und stellen was neues hin.« Das geht auch noch mit 84 Jahren.

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